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    / Gesundheit / Gesundheit / Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi)

    Allgemeine Beschreibung

    Im Leben eines jeden Menschen können sich seelische Krisen oder psychische Erkrankungen entwickeln. Sie können sich über Tage und Woche ankündigen. Manchen Menschen fällt es jedoch schwer, rechtzeitig Hilfe zu suchen. Oft wissen sie auch nicht an wen sie sich wenden können. 

    Für diese Menschen (ab dem 18. Lebensjahr) und deren Angehörigen bietet der Sozialpsychiatrische Dienst Rat und Hilfe an. Der Sozialpsychiatrische Dienst bemüht sich, gemeinsam mit den Betroffenen die im Einzelfall beste Lösung zu finden.

    Die Mitarbeiter/innen unterliegen einer Schweigepflicht, die Gespräche sind vertraulich. Eine ärztliche und psychotherapeutische Behandlung durch den SpDi ist nicht möglich. Die Hilfen sind kostenfrei.

     

    Der Sozialpsychiatrische Dienst ist Ansprechpartner für:

    - Akut und chronisch psychisch erkrankte Menschen (mit Krankheitsbildern aus dem schizophrenen Formenkreis, Depressionen, Suizidgefährdete)

    - Menschen mit durch Lebenskrisen ausgelösten psychischen Auffälligkeiten

    - Suchtkranke in schwieriger sozialer Lage und/oder mit langjährigem Krankheitsverlauf

    - Angehörige, Bezugspersonen, Institutionen im sozialen Umfeld der Betroffenen

    Aufgaben:

    - Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenslagen

    - Entlastung in psychiatrischen Krisen und Konfliktsituationen

    - Abwehr von Gefährdungen

    - Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten und Alternativen, Information über weiterführende Hilfen

    - Koordination und Kooperation von und mit anderen Hilfsangeboten

    - Zusammenarbeit mit Ämtern, Behörden, Institutionen

    - Einzelfallhilfe

    - Krisenintervention

    - Hausbesuche wenn Sachlage und Situation dies erfordern

    - Vermittlung und Förderung von Selbsthilfegruppen

    Hinweis:

    siehe Information zu Einweisung in geschl. psychiatrische Einrichtung (rlp-direkt.de)

    Angebote SpDi:

     Flyer SPDi

     Psychosozialer Wegweiser

    Psychotherapeuten im Dop Mai 2017

    SHG Übersicht Jan.2017

    Rechtliche Grundlagen

    Gesetzliche Grundlage der Arbeit Sozialpsychiatrischer Dienste:

    ist das Landesgesetz für psychisch kranke Per­sonen, (PsychKG) das am 01.01.1996 in Kraft trat.

    In § 5 werden die Kernaufgaben Sozialpsychiatrischer Dienste beschrieben und gleichzeitig das Subsidiaritäts­prinzip der Hilfen betont:

    „Der Sozialpsychiatrische Dienst hat dafür Sorge zu tra­gen, dass psychisch kranke Personen sowie Personen, bei denen Anzeichen einer psychischen Erkrankung vorliegen, rechtzeitig ärztlich und psychosozial beraten und betreut werden. Zur Erfüllung dieser Aufgabe hat er insbesonde­re darauf hinzuwirken, dass die von den niedergelassenen Ärzten, den Krankenhäusern, den Trägern der Sozial- und Jugendhilfe, den Kirchen und Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts, den Verbänden der freien Wohl­fahrtspflege und allen sonstigen geeigneten öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Organisationen, Einrich­tungen und Stellen angebotene Hilfen vorrangig in An­spruch genommen werden. Soweit und solange eine in Inanspruchnahme der in Satz 2 genannten Hilfsangebote nicht möglich ist, soll der Sozialpsychiatrische Dienst die erforderliche ambulante ärztliche und psychosoziale Be­ratung und Betreuung selbst durchführen.“

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