Leistungen A - Z

    Wählen Sie hier die von Ihnen gewünschte Leistung aus und erhalten Sie weiterführende Informationen dazu, wie z. B. den/die Ansprechpartner(in) in unserem Haus, welche Unterlagen zur Antragstellung mitzubringen sind oder laden Sie sich die dafür erforderlichen Formulare direkt am heimischen PC herunter.

    / Abfallwirtschaft & Umwelt / Umwelt und Naturschutz / Baumfällgenehmigung/Rückschnitt

    Zuständige Mitarbeiter

    Herr Walter Gehm

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 227
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Referatsleitung Landespflege

    Zuständig für Landespflege VG Alsenz-Obermoschel, Eisenberg, Rockenhausen und Winnweiler

    Details
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    Herr Dieter Hünner

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 226
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Zuständig für Landespflege VG Göllheim und Kirchheimbolanden

    Details
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    Zugeordnete Abteilungen

    Allgemeine Beschreibung

    Hecken, Feldgehölze und Büsche sind Brut- und Schlafplatz für Singvögel, bieten Lebensraum für Insekten, Käfer und Kleinsäuger. Blühende Schlehen, Weißdorn und Holunder sind erste Nahrungsplätze für Bienen und Hummeln. Die Bodendecke in unmittelbarer Nähe von Hecken ist oftmals Standort seltener Pflanzen. Nicht zuletzt sind Hecken und Bäume in unserer ausgeräumten Kulturlandschaft gliedernde und belebende Landschaftsbildelemente.

    Vor Beginn der Arbeiten sind die Hecken und Gebüsche gründlich darauf hin zu untersuchen, ob sich darin Nester oder Vogelbrut befinden. Ist dies der Fall, müssen die Schnittmaßnahmen auf die Zeit nach der Vegetationsperiode verschoben werden. Ausnahmen von diesen Verboten können nur in begründeten Ausnahmefällen zulassen. Verstöße gegen die genannten Bestimmungen können mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden. Die Beachtung dieser Bestimmungen sollte von allen Bürgern als auch von den Verwaltungen als sinnvoller und selbstverständlicher Beitrag zur Erhaltung von Natur und Umwelt angesehen werden.

    Bei Naturdenkmalen liegt die Verkehrssicherungspflicht beim jeweiligen Eigentümer. Hier ist für das Fällen oder Zurückschneiden immer eine Abstimmung und eine Genehmigung der Kreisverwaltung Donnersbergkreis -untere Naturschutzbehörde- erforderlich. Aber auch bei nicht als Naturdenkmal geschützten Bäumen kann eine naturschutzrechtliche Genehmigungspflicht in Betracht kommen, etwa bei Einzelbäumen mit landschaftsbildprägender Wirkung oder besonderer Bedeutung für den Naturhaushalt, wobei insbesondere das Artenschutzrecht zu beachten ist (zum Beispiel Horstbäume von Saatkrähen).  

    Das Nachbarrecht Rheinland-Pfalz enthält unter anderem auch Regelungen zu den Grenzabständen für Pflanzen. Hierauf ist insbesondere bei Anpflanzungen zu achten, damit spätere Probleme hinsichtlich der Grenzabstände zum Nachbargrundstück vermieden werden. Eine Broschüre zum Nachbarschaftsrecht ist kostenlos bei allen Gerichten des Landes Rheinland-Pfalz sowie über www.justiz.rlp.de erhältlich.

    Rechtliche Grundlagen

    § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz