Leistungen A - Z

    Wählen Sie hier die von Ihnen gewünschte Leistung aus und erhalten Sie weiterführende Informationen dazu, wie z. B. den/die Ansprechpartner(in) in unserem Haus, welche Unterlagen zur Antragstellung mitzubringen sind oder laden Sie sich die dafür erforderlichen Formulare direkt am heimischen PC herunter.

    / Abfallwirtschaft & Umwelt / Abfallwirtschaft / Energietonne (Bioabfalltonne)

    Zuständige Mitarbeiter

    Frau Susanne Dejon

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 229a
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Abfallberatung (Haushalte), Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung

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    Frau Manuela Alles-Neurohr

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 231
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Haus- und Gewerbemüllveranlagung und Sperrmüll auf Abruf für den Bereich der VG Eisenberg

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    Frau Melanie Bumb

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 231
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Haus- und Gewerbemüllveranlagung und Sperrmüll auf Abruf für den Bereich der VG Kirchheimbolanden und VG Rockenhausen

    Details
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    Frau Tanja Demuth

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 230
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Haus- und Gewerbemüllveranlagung und Sperrmüll auf Abruf für den Bereich der Stadt Kirchheimbolanden

    Details
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    Herr Johannes Henrich

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 231a
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Haus- und Gewerbemüllveranlagung und Sperrmüll auf Abruf für den Bereich der VG Winnweiler u. Alsenz-Obermoschel

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    Frau Dana Weingarth

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 231a
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Haus- und Gewerbemüllveranlagung und Sperrmüll auf Abruf für den Bereich der VG Göllheim

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    Zugeordnete Abteilungen

    Allgemeine Beschreibung

    Unser Beitrag zur Energiewende

    Die Einführung der Energietonne (Bioabfalltonne) zum 1.1.2012 ist mit ein Beitrag des Donnersbergkreises zur Energiewende. Immerhin besteht rund ein Drittel des Hausmülls aus Bioabfällen. Im Donnersbergkreis werden mithilfe der Energietonne gut 5.000 Jahres-Tonnen Bioabfall als Energieträger genutzt. Bei der Vergärung können pro Tonne rund 100 m³ Biogas erzeugt werden. Dies entspricht einer Heizölmenge von etwa 65 Litern. Aus den geschätzten 5.000 t/a Biomasse werden somit rund 500.000 m³ Biogas produziert, die rund 325.000 Liter Heizöl ersetzen.

    Der Donnersbergkreis lag vor der Einführung der Energietonne mit einem Restabfallaufkommen von 217,3 kg pro Einwohner und Jahr im vorderen Drittel der Abfallstatistik des Landes Rheinland-Pfalz. Das lag hauptsächlich daran, dass es keine getrennte Biomüllerfassung gab. Laut Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sollen öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger ohnehin verpflichtet werden, ab 2015 flächendeckend die Bioabfälle getrennt zu erfassen.

    Die "Rohstoffe" aus den Energietonnen werden zur Biomasseanlage nach Essenheim gebracht. Sie dienen dort zur Erzeugung von umweltfreundlichem Biogas und wertvollem Kompost.

    Behältervolumen der Bioabfalltonne (Energietonne) bei 14-tägiger Entleerung:

    Bei Eigenkompostierer-Haushalte:

    1 -   6 Personen:    60 Liter Behälter
    7 - 12 Personen:  120 Liter Behälter 

    Bei Nichtkompostierer-Haushalte:

    1 -   6 Personen:  120 Liter Behälter 
    7 - 12 Personen:  240 Liter Behälter 

    Energietonnen

    Das gehört in die Energietonne:

    • Obst- und Gemüseabfälle
    • Essensreste (roh und gekocht)
    • Brotreste, Backwarenreste
    • Überlagerte Lebensmittel (ohne  Verpackung!)
    • Milchproduktreste, Käse
    • Fleischreste, Wurstreste
    • Fischreste, Fischgräten
    • Kaffeesatz und Filtertüten
    • Teeblätter und Teebeutel
    • Eierschalen
    • Schnittblumen
    • Haushaltstücher aus Papier
    • Topfpflanzen mit Erde (ohne Topf)
    • Strauchschnitt (zerkleinert, bis max. 4 cm Astdurchmesser)
    • Stauden- und Blumenschnitt
    • Rosenschnitt mit Dornen
    • Rasenschnitt
    • Rindenmulch
    • Unkräuter/Wurzelunkräuter
    • Fallobst, Herbstlaub
    • Nadeln, Moos

    Das darf NICHT hinein:

    • Plastiktüten, Kunststoffe (auch keine kompostierbaren Plastiktüten)
    • Windeln, Hygieneartikel (z.B. Watte, Binden)
    • Hundekot und Katzenstreu
    • Asche, Zigarettenreste, Holzkohle
    • Staubsaugerbeutel
    • Straßenkehricht
    • Lederreste

    Die Energietonne im SOMMER

    Gerade in der heißen Jahreszeit kann von der Bioabfalltonne eine starke Geruchsbelästigung ausgehen sowie Maden- und Schimmelbildung auftreten. Die in Scharen auftretenden Maden sind zum Glück nicht gesundheitsgefährlich, dennoch ist ihr Anblick nicht gerade angenehm.

    Nachfolgend einige Tipps. wie durch einen sorgfältigen Umgang und Befüllung der Bioabfalltonne diesen Problemen entgegengewirkt werden können:

    • Die Bioabfälle, besonders die tierischen Essensreste, in der Küche nicht offen liegen lassen, sondern direkt in Zeitungspapier oder Papiertüten gut einpacken.
    • Das Sammelgefäß für die Bioabfälle in der Küche stets geschlossen halten.
    • Die Energietonne möglichst in den Schatten stellen und Deckel stets geschlossen halten.
    • Ein feinmaschiges Fliegennetz über die Tonnenöffnung legen und mit dem Deckel festklemmen.
    • Deckel und Tonnenrand sauber halten, damit er nicht zum Eiablageplatz wird. Mit verdünnter Essigessenz deshalb häufig abreiben.
    • Auf den Tonnenboden eine Lage zerknülltes Zeitungspapier legen. Dies saugt die Feuchtigkeit auf und erschwert die Lebensbedingungen für Insekten.
    • Trockene Gartenabfälle, wie z. B. angewelkten Rasenschnitt, unbehandelte Sägespäne zum Abdecken der Bioabfälle in die Tone geben.
    • Gesteinsmehl oder Gartenkalk über die Bioabfälle streuen. Diese Mittel saugen viel Feuchtigkeit auf (Maden trocknen daher aus) und binden unangenehme Gerüche.
    • Im Handel erhältliche Mittel (sog. "Fliegen-Maden-Stopp") unter den Tonnendeckel kleben. Diese sind 2-3 Monate wirksam, sie verhindern die Eiablage und Maden werden ausgetrocknet.
    • Ab und zu sollte die Tonne mit heißem Wasser gereinigt werden. Mit geöffnetem Deckel in die Sonne stellen und austrocknen lassen, die UV-Strahlung tötet Schimmelpilze ab. 

    Bioabfall eingepackt 

    Die Energietonne im WINTER

    In den Wintermonaten kann es an frostigen Tagen dazu kommen, dass die Bioabfälle in der Tonne festfrieren und die Abfallbehälter deshalb nur teilweise oder gar nicht entleert werden können. In diesen Fällen wird beim Schüttungsvorgang die Tonne mehrfach "nachgeklopft". Über diese Technik löst sich in der Regel der festgefrorene Bioabfall. Durch zu hartes "Anklopfen" wird die Tonne jedoch beschädigt, deshalb kann hartnäckig festgefrorener Abfall in der Tonne zurückbleiben.

    Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung weist darauf hin, dass aus Arbeitsschutzgründen die Müllwerker nicht befugt sind, in die Tonnen hineinzugreifen, um Abfallgut zu lockern.  

    Tipps zur Befüllung und Handhabung der Energietonne im Winter:

    • In die leere Tonne zuerst etwas grobes, möglichst trockenes Material eingeben, wie z.B. Gehölzschnitt oder einfach zerknülltes Zeitungspapier. Auch das Auskleiden der Tonnenwände und des Bodens mit Pappkarton kann das Festfrieren verhindern. Im Handel erhältliche Papiersäcke in Tonnengröße eignen sich ebenfalls zum Auskleiden.
    • Organische Abfälle möglichst trocken einfüllen, daher feuchte Küchenabfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten gut einwickeln (siehe Foto).
    • Die Abfälle nicht in die Tonne einpressen.
    • Nicht mit harten Gegenständen von außen an die Tonnenwand schlagen, um die Bioabfälle loszueisen, sondern den festgefrorenen Inhalt vor der Leerung mit einem Stock oder Spaten vorsichtig von der Innenseite der Tonne lösen.
    • Wenn möglich, die Energietonne an einen frostsicheren Platz stellen (Garage, Schuppen).

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