Leistungen A - Z

    Wählen Sie hier die von Ihnen gewünschte Leistung aus und erhalten Sie weiterführende Informationen dazu, wie z. B. den/die Ansprechpartner(in) in unserem Haus, welche Unterlagen zur Antragstellung mitzubringen sind oder laden Sie sich die dafür erforderlichen Formulare direkt am heimischen PC herunter.

    / Abfallwirtschaft & Umwelt / Umwelt und Naturschutz / Naturschutzrechtliche Genehmigung

    Zuständige Mitarbeiter

    Herr Walter Gehm

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 227
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Referatsleitung Landespflege

    Zuständig für Landespflege VG Alsenz-Obermoschel, Eisenberg, Rockenhausen und Winnweiler

    Details
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    Herr Dieter Hünner

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    Gebäude: Kreishaus
    Raum-Nr.: 226
    Stockwerk: 2. OG
    Uhlandstraße, 2
    67292 Kirchheimbolanden 

    Aufgaben

    Zuständig für Landespflege VG Göllheim und Kirchheimbolanden

    Details
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    Zugeordnete Abteilungen

    Allgemeine Beschreibung

    Ziel des Naturschutzes ist es, Natur und Landschaft auf Grund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlage des Menschen zu erhalten. Da Beeinträchtigungen oder gar eine Zerstörung von Natur und Landschaft schwerwiegende negative Folgen für Umwelt, Biodiversität und auch die Lebensumwelt des Menschen haben können, werden neben dem Schutz der Landschaft insbesondere die Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden sowie die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit des Naturhaushaltes angestrebt.
     
    Wer ein Vorhaben durchführen will, durch das die Nutzung oder Gestalt von Grundflächen in der Weise verändert wird, dass für den Naturhaushalt oder das Landschaftsbild erhebliche Beeinträchtigungen entstehen können - insbesondere durch Baumaßnahmen – benötigt im Regelfall eine Eingriffsgenehmigung. Dabei müssen die damit einhergehenden Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes möglichst gering gehalten werden. Unvermeidbare Beeinträchtigungen sind, je nach Situation, entweder durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege gleichartig auszugleichen oder, durch Ersatzmaßnahmen gleichwertig zu kompensieren. Bei Eingriffen aufgrund von Bebauungsplänen richtet sich die Vermeidung und Kompensation der Eingriffe nach § 1a Baugesetzbuch.
     
    Zusätzlich zur Eingriffsgenehmigung können weitere naturschutzrechtliche Zulassungen erforderlich sein (z. B. Artenschutz, Biotopschutz, Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie oder Vogelschutzrichtlinie, Schutzgebietsregelungen).

    Spezielle Hinweise für - Kreis Donnersbergkreis

    Hinweise über die erforderlichen Antragsunterlagen

    zur Durchführung eines naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens

     

    Rechtliche Grundlagen des Vollzugs der Eingriffsregelung ist die rahmengesetzliche Regelung der §§ 14 bis 17 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) sowie die landesgesetzlichen Regelungen. Die Vorschriften sind Ausdruck des Verursacherprinzips.

     

    Antragsschreiben

    Das Antragsschreiben muss insbesondere den Namen und den Wohnsitz des Antragstellers, bei juristischen Personen und Gesellschaften den Sitz ihrer Hauptniederlassung, enthalten und den Gegenstand der beantragten Entscheidung erkennen lassen. Ferner muss des mit Ortsangabe und Datum versehen sein und die Unterschrift des Antragstellers oder seines Bevollmächtigten enthalten. Der Nachweis der Vollmacht ist dem Antrag beizufügen.

     

    Projektbeschreibung

    Erläuterungsbericht: Dieser muss eine Beschreibung und Erläuterung des Vorhabens nach Art, Umfang und Zweck enthalten.

    Übersichtskarte: Topographische Karte, Maßstab 1:25.000; in die Karte ist die Lage des Vorhabens einzutragen.

    Lageplan (Katasteramt); Flurkarte und Eigentümerverzeichnis (Amtsgericht): Der Lageplan muss alle von dem Eingriff betroffenen Grundstücke enthalten, die benachbart sind oder auf die sich das Vorhaben auswirken kann. Gemarkung, Flur- und Flurstücksnummer, Eigentümer

    Hinweis: Bei Vorhaben auf fremden Grundstücken soll die Zustimmung des Grundstückseigentümers nachgewiesen werden.

    Weiterhin ist in die Karte die Lage des Vorhabens einzutragen.

     

    Bauplan, Ansicht(en) oder Schnittzeichnung(en), Baubeschreibung (Materialien, Farbgebung)

    Hinweis: Zulassung von Bodenauffüllungen bedarf immer der Kenntnis über die Art und

    Zusammensetzung sowie die Herkunft des tatsächlichen verfüllenden Materials

    Bauzeit(en)

    Landespflegerischer Nachweis (Darlegung zur Umweltverträglichkeit des Eingriffs)

    Derlandespflegerische Nachweis umfasst:

    • die Erhebung und Bewertung des Zustandes von Natur und Landschaft
    • die Darstellung der vorgesehenen Veränderung (Beschreibung des Eingriffsvorhaben), und
    • die erforderlichen Vermeidungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

     

    Kosten

    Amtshandlungen nach dem Naturschutzrecht sind in der Regel kostenpflichtig.

    Rechtliche Grundlagen

    Ergänzungen

    Weitere Informationen und Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Rheinland-Pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten. Viele Landkreise und Städte mit eigener unterer Naturschutzbehörde haben einen eigenen Internetauftritt, dem Sie unmittelbar Ansprechpartner entnehmen können.