Weihnachtsgrüße des landrats

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    die letzten Wochen sind in altbekannter Hektik und mit Riesenschritten vorübergegangen und nun sind wir alle in froher Erwartung auf die für unser Land so bedeutenden Feiertage am Jahresende. Viele Wünsche werden jetzt laut, man zieht Bilanz über Erreichtes und ist damit mehr oder weniger zufrieden. All jenen, die es so haben möchten, wünsche ich, dass sie zur Adventszeit und an den Weihnachtstagen einfach mal die Seele baumeln lassen können, um Kraft fürs neue Jahr zu schöpfen.

    2018 steht vor der Tür und es ist zu hoffen, dass es für alle, die diese Zeilen lesen, nur gute Überraschungen bereithält. Just am 31. Dezember werde ich die sprichwörtlichen 100 Tage im Amt sein, als Ihr Landrat für den Donnersbergkreis. Als „Neuling“ in der berufsmäßigen Kommunalpolitik möchte ich in meiner ersten Botschaft zum Jahreswechsel zunächst einmal Dank sagen. Dank an meinen Vorgänger Winfried Werner, der in seiner langen Amtszeit viel für die gute Entwicklung des Kreises geleistet und erreicht hat. Auf manche Initiative und Planung konnte ich bei meinem Einzug ins Kreishaus, in dem ich mich mittlerweile fast heimisch fühle, sehr gut aufbauen. Zumal engagierte und qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dabei mitgeholfen haben, dass ein guter Neustart an der Verwaltungsspitze gelingen konnte.

    In unruhiger und krisengeschüttelter Lage weltweit und lange unentschiedener Konstellation bei der Regierungsbildung in Deutschland können wir hochzufrieden sein, dass im Donnersbergkreis Stabilität herrscht und die wirtschaftliche Situation insgesamt sehr gut ist. Freilich sind auch wir nicht verschont vom drohenden und in einigen Branchen schon bestehenden Fachkräftemangel. Hier seitens des Kreises unterstützend tätig zu werden, wird eine wichtige Aufgabe der Stabstelle Wirtschaftsförderung sein, die demnächst neu im Kreishaus etabliert werden soll. Von hier werden auch Initiativen zur Stärkung und Entwicklung des Landkreises ausgehen. Unbedingt mit dazu gehört ab 2018 der „sichtbare“ Start zum Ausbau der Breitbandversorgung auf Kreisebene.

    Die Integration von Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten ist in unserem Landkreis durch die engagierte und ideenreiche Arbeit der Helferkreise recht gut gelungen, bleibt aber weiterhin eine vorrangige Aufgabe. Aktuell steht für einen größeren Personenkreis die Eingliederung in den Arbeitsmarkt an. Von 1157 Geflüchteten, die bei uns leben, sind 563 Personen anerkannt und genießen Bleiberecht. 156 Anträge wurden abgelehnt, über 438 wurde noch nicht entschieden. Aktuell haben wir ein sogenanntes Clearingverfahren auf den Weg gebracht. Damit sollen  Flüchtlinge ohne anerkannten Schutzstatus durch Sprachkurse und gemeinnützige Arbeit aktiviert und integriert werden. Recht bald im neuen Jahr wollen wir ehrenamtliche „Job-Coaches“ ausbilden, damit sie demnächst professionelle Hilfe beim Einstieg in feste Beschäftigungsverhältnisse leisten können.

    Ein Themenfeld, das derzeit ebenfalls im Blickpunkt steht, ist der Klimaschutz. Über konkrete regionale Strategien hierzu wird der Kreistag voraussichtlich im Februar 2018 beschließen. Vorausgegangen sind Bürgerforen und Fachworkshops unter dem Motto DENK weiter, in denen jede Menge guter Ideen gesammelt werden konnten. Von klimaschonenden Maßnahmen und entsprechendem Verhalten, auch im persönlichen Umfeld, profitiert letztlich jeder Einzelne. Und es dient dem Erhalt unserer lebenswerten und preisgekrönten Dörfer und Städte rund um den Donnersberg. So konnte ich in jüngster Zeit den Gemeinden Bennhausen und Morschheim zu Landessiegen im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gratulieren.

    Ganz kurz vor Weihnachten wird der Kreistag zusammenkommen, um den Haushaltsplan für 2018 zu beschließen. Erfreulich dabei ist, dass wir keine roten Zahlen schreiben, aber der Haushaltsausgleich gelingt nur knapp. Wieder einmal müssen wir von höheren Ausgaben im Bereich Jugendamt und Soziales ausgehen. Dass im kommenden Jahr namhafte Investitionen für die kreiseigenen Schulgebäude möglich sind, ist auch einem Förderprogramm von Bund und Land zu danken, das hohe Zuschüsse für Sanierung und barrierefreien Ausbau gewährt. Den Straßenbau wollen wir mit dem finanziell machbaren Tempo voranbringen. Bei stark steigenden Kosten für die Straßenunterhaltung hängt dies auch vom Umfang der Landeszuschüsse ab.

    Alles in allem schaue ich voller Optimismus und Tatendrang ins neue Jahr und freue mich auf viele Begegnungen mit netten Menschen aus allen Teilen des Kreises, erfreuliche Ereignisse, kulturelle Events und, und, und… Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit sowie Glück und Erfolg für 2018 - und darüber hinaus. 

    Ihr Rainer Guth
    (Landrat)


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