Medienzentrum
des Donnersbergkreises


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Wir sind Mitglied im Landesarbeitskreis Medien Rheinland-Pfalz (LAK Medien e.V.)


Ab sofort werden die im Medienzentrum bestellten Medien nur noch auf dem postalischen  Wege an die jeweiligen Schulen im Kreis ausgeliefert. Der Rücktransport erfolgt in gleicher Weise. 


Schüler und Lehrer sitzen an der Medienquelle

So bildhaft war der
Unterricht noch nie

Ein auf Initiative des rheinland-pfälzischen Landesarbeitskreis Medien völlig neu entwickeltes Mediensystem bringt demnächst eine Bereicherung durch audiovisuelle Medien in den Unterricht, wie sie bis dato bundesweit ihresgleichen sucht. Der Lehrer, der dieses Gerät, auf dem Hunderte von didaktisch aufbereiteten Filmen, Arbeitsblätter etc. auf einer Festplatte abgelegt sind, in seinem Schulnetz zur Verfügung hat, darf sich glücklich schätzen. Derzeit läuft noch die Testphase.

 

Der LandesArbeitsKreis (LAK) Medien Rheinland-Pfalz e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Aufgabe hat, die Verbreitung neuer Kommunikationsformen und Bildungsmedien zu fördern. Im Rahmen dieser Aufgabenstellung vermittelt er unentgeltlich Lizenzen an die Medienzentren. Er ist gleichzeitig Träger des Projekts DiMeZ.

 

DiMeZ (Digitales MedienZentrum) ist aus dem Projekt Edumedia hervorgegangen. Es stellt den Schulen kostengünstig Bildungsmedien in der Schule zur Verfügung. Die Medien können im Netzwerk der Schule digital abgerufen werden. Die Begrenzung der gleichzeitigen Zugriffe wird lediglich durch die Leistungsfähigkeit des Netzwerks begrenzt.

 

DiMeZ ist kein Online-Distributionssystem, das der Problematik des Internet unterliegt. Medien sind direkt in der Schule vorhanden und dort sofort verfügbar. Das spart vor allem Lizenzkosten und Arbeitszeit. Die Wartung des Systems wird durch die Medienzentren gewährleistet. So ist ein kompetenter Ansprechpartner bei Problemen und Medienfragen zeitnah vor Ort.

 

In das Netzwerk der Schule wird DiMeZ mit einer freien IP-Adresse eingebunden. Die Mediendaten sind durch ein Passwort geschützt und müssen durch den Administrator freigeschaltet werden. Dieser Vorgang erfolgt einmal. Danach steht der Nutzung durch Lehrer und Schüler nichts mehr im Wege. MEHR


Internetseiten für die Schule:

Scheibenweise guter Unterricht für 5 Euro



Ausgezeichnete didaktische DVDs für den Unterricht

 

 

Hier  sind wir:
Schillerstr. 17
67292 Kirchheimbolanden

 

Tel.: 06352 - 789070

 

medien.kib@gmx.de

 

Unsere Öffnungszeit:
nur donnerstags
von 9.00 bis 16.00 Uhr

 

Ihre Ansprechpartner im MZ: Mathias Messoll (Leiter) und Wilfried Jakobi (Stellvertreter)

 Neuem DiMeZ-System gehört die Zukunft

Während noch überall in der Bundesrepublik mit zum Teil hohem finanziellen Aufwand nach technisch überzeugenden Systemen für die schultaugliche Versorgung mit digitalen Bildungsmedien gesucht wird, ist man in Rheinland-Pfalz – seit geraumer Zeit in Kooperation mit Mecklenburg-Vorpommern – längst einer Lösung nahe, die sowohl von ihrer praktischen Umsetzung als auch finanziellen Machbarkeit kaum Wünsche offen lässt. DiMeZ ( Digitales Medienzentrum) ist das Zauberwort für eine reiche Medienquelle, die aus einem kleinen, eleganten Blechgehäuse heraus direkt im Computerraum für die Schüler sprudelt. Kein Lehrer muss sich mehr die Medien vorher besorgen, alles liegt hundertfach in bester didaktischer und optischer Qualität auf der DiMeZ-Festplatte bereit – der Unterricht ist sozusagen medial angerichtet. 

Zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten des neuen Mediensystems: Landkreistag-Beigeordneter Harald Pitzer (2. von vorne, sitzend), der sich in Zell beim LAK informierte. Vorne links Uwe Schnabel aus Mecklenburg-Vorpommern, hinten rechts LAK-Vorstandsmitglied Dietrich Reuter (Ahrweiler).

Was Wunder also, dass Harald Pitzer, im Landkreistag Rheinland-Pfalz zuständig für Schule und Kultur, sich bei der Vorstellung des Systems vor einigen Tagen in Zell sehr angetan zeigte. Sein erstes Urteil: „Ich finde die Idee toll, weil die Medien sehr schnell und flexibel im Unterricht einzusetzen sind.“ Pitzer lud die Initiatoren des DiMeZ vom LAK Medien Rheinland-Pfalz e.V. nach einer Phase der geschäftlichen Konkretisierung zur offiziellen Vorstellung des Modells vor den Gremien des Landkreistages im Sommer ein.

Das neuentwickelte System wurde im Rahmen der Medienbörse 2008 im Zeller Hotel „Kollektur von Uwe Schnabel vom Medienzentrum Nordwest-Mecklenburg (Arbeitskreis Mecklenburg-Vorpommern) in seinen technischen Einzelheiten erläutert. Beigeordneter Pitzer, der eigens aus Mainz angereist war, gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass DiMeZ einmal weiter trage als nur in den beiden genannten Bundesländern. Für ihn stelle sich derzeit noch die Frage nach der Nachhaltigkeit des Systems, die in der Praxis erprobten Vorteile im Handling sowie die Kosten für Weiterentwicklung und Lizenzvergabe.

LAK-Vorstandsmitglied Dietrich Reuter (Ahrweiler) wies darauf hin, dass die Kosten für Programmierung und Lizenzrechteerwerb durch die Medienzentren im Umlageverfahren getragen würden, insofern bleibe die Situation „preislich überschaubar“. Das System sei von Lehrern für Lehrer gemacht. „Wir haben darauf geschaut, was effektiv machbar ist und auf optische Effekte verzichtet. Was zählt, ist der pädagogische Mehrwert“, betonte er.

Uwe Schnabel führte aus, dass in Mecklenburg-Vorpommern bisher vor allem Gymnasien ihr Interesse an DiMeZ bekundet hätten. Er sieht den Vorteil des Systems in der schülerzentrierten Unterrichtssituation. Was die schulische Ausstattung mit Computern und Medien anbelange, herrsche in Mecklenburg-Vorpommern als Flächenland noch großer Entwicklungsbedarf. Laut Schnabel, der die Drähte zu der Programmierfirma von DiMeZ unterhält, ist es – zur Beruhigung der Medienproduzenten - nicht möglich, das Gerät zu öffnen, um sich an den auf der Festplatte liegenden Filmen rechtswidrig zu bedienen. Die versuchte Öffnung habe die automatische Zerstörung aller abgespeicherten Daten zur Folge.

Das System wartet übrigens mit einem programmiertechnischen Leckerbissen auf: Es ist möglich, mit zwei Mausklicks aus einem Film eine Szene „herauszuschneiden“, um diese Szene anschließend in digitale Arbeitsblätter oder Präsentationen einzubinden. Für regelmäßige individuelle Updates und die stetige Erweiterung des Angebots  mit neuen Lizenzen sorgen die kommunalen Medienzentren. Weil DiMeZ fest im Schulnetz verankert ist, gibt es keine umständlichen Downloads aus dem Internet (sog. Online-Distribution), kein Miniaturbild auf dem Monitor; stattdessen sind alle Medien im Nu verfügbar am Einzelrechner oder per Beamer, für Partner- und Gruppenarbeit, ganz gleich wie groß die Lerngruppe ist.

Interessierte Zuhörer fanden sich in den Schulmedien-Anbietern, die bei der Medienbörse 2008 ihre neuesten didaktisch aufbereiteten „Scheiben“ zur Auswahl und Lizenzierung durch die Medienzentren darboten. Eine Produzentin meinte: „Was ich bei dem System gesehen habe, war super benutzerfreundlich.“ Die Macher vom LAK gehen davon aus, dass im Schuljahr 2008/09 mit etwa 1000 Medien aus der Box, die auf sehr einfache Weise im schulinternen Computernetz eingeklinkt wird, fast alle lehrplanrelevanten Themen abgedeckt werden, oft durch DVDs, die mit einem beeindruckenden Spektrum an Material  aufwarten. Seit Herbst vergangenen Jahres hat sich übrigens der renommierte Unterrichtsmedien-Produzent FWU (München) als erster deutscher Anbieter bereit erklärt, über 450 seiner Medien zu einem „Leasingpreis“ für die Erprobung des DiMeZ-Systems zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner für alle Schulen, die sich für das DiMeZ-System interessieren, sind die kommunalen Medienzentren.

(Wilfried Jakobi)

 

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Konzeption: Wilfried Jakobi / Medienzentrum des Donnersbergkreises.