BORIS   Gewässeruntersuchung - Rheingütestation Worms
Die SiebtklässlerInnen im Fach Mathematik-Naturwissenschaft Kl. 7a-d besuchten mit Frau Garrecht im März 01 die Rheingütestation in Worms, um alles, was sie in der Schule theoretisch über Gewässeruntersuchung gelernt hatten, in der Praxis zu sehen und später auch selbst anzuwenden.  
Ziel : Gewässeruntersuchung mit Bioindikatoren (hier: Wasserflöhen) in der Praxis...

Hier werden die Wasserflöhe (richtig: "Gemeiner Wasserfloh" oder "Daphnia pulex") in Bechergläsern gezüchtet.

Diese Wasserflöhe werden zur biologischen Wasseruntersuchung eingesetzt...

 

Zucht der Flöhe

Dr. Diehl, Leiter der Rheingütestation, erklärt das Messinstrument:

Daphnien werden in Küvetten gehalten und bewegen sich aufgrund ihrer Antennen vertikal. Das Rheinwasser wird durch die Küvetten geleitet. Durch die vertikale Bewegung durchqueren die Flöhe mehrere Lichtschranken des Messinstruments.

Die Aufzeichnung erfolgt durch Computer...

Dr. Diehl - Rheingütestation

Bei verschmutztem Wasser werden die Lichtschranken seltener durchquert, der Computer erkennt die Gewässer-verschmutzung...

...lange bevor andere chemische Indikatoren ansprechen.

 

 Messinstrument

Hier eine Vergrößerung des "Gemeinen Wasserflohs" (ca. 3 mm Länge), der nun auch bei uns an der Realschule gezüchtet wird.

Im Frühjahr werden wir - wie jedes Jahr - die (50 m von der Schule entfernte) Alsenz untersuchen.

Wir danken auch auf diesem Wege Dr. Diehl nochmals für den hochinteressanten Tag in der Rheingütestation!

Hier ein Brief von Dr. Diehl an die SchülerInnen.

 

Gemeiner Wasserfloh