BORIS  Realschule dritter Bundessieger

-- ROCKENHAUSEN: Sparkassen-Verlag zeichnet BORIS-Beitrag aus - Juni 2003  --

Die Realschule Rockenhausen hat einen überragenden dritten Preis im Bundeswettbewerb "Corporate Identity in Schulen" des deutschen Sparkassen-Verlages gewonnen.

3. Preis für Corporate Identity
Im Namen des Deutschen Sparkassen-Verlags überreichte Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Donnersberg Lothar Schatto (links), der Schulleitung sowie der Personal- und Elternvertretung der Realschule Rockenhausen die Siegerurkunde

Der Wettbewerbsbeitrag der Realschule Rockenhausen mit ihrem BORIS-Profil hat dabei bundesweit den dritten Preis erlangte. Den erstem Preis teilen sich eine Berufsbildende Schule in Norddeutschland und eine Schule für Blinde und Sehbehinderte in Marburg, der zweite Preis entfiel dadurch. Auf eine zentrale Preisverleihung wurde verzichtet, die örtliche Sparkasse Donnersberg übernahm diese Aufgabe.

Die Schule freut sich - neben den zahlreich erhaltenen Sachpreisen sowie der Veröffentlichung im Wirtschaftsspiegel - vor allem über das Prestige, das mit dem Gewinnen eines solchen Wettbewerbs verbunden ist.

Dies unterstrich auch Lothar Schatto, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Donnersberg, bei der Übergabe der Urkunde. Er hob die beachtliche Leistung der Realschule hervor, sich in einem bundesweiten Wettbewerb zu behaupten. "Zudem ist dieser Preis ein weiterer Beweis für die herausragenden Fähigkeiten der Schule", so Schatto, "die bereits verschiedene Wettbewerbe wie zum Beispiel 2002 den IHK-Wettbewerb WIWIKUS oder 2003 den Wettbewerb "Cyberwork" der Universität Kaiserslautern und Arbeitskreis Schule und Wirtschaft gewonnen hat. Dies sei sicherlich auch ein Verdienst der Konrektorin Christiane Schönauer-Gragg.

Eine Jury aus Schultheoretikern und -praktikern bewertete den schulischen Wettbewerbsbeitrag, der die erfolgreiche Schulentwicklungsarbeit im Rahmen des Bundesprojektes BORIS (Berufliche Orientierung - Regionale Initiativen zur Schulprofilentwicklung) beschrieb. Hierzu gehörten die Beschreibung von effektiven Strategien und effizienten Methoden zur Neugestaltung der Schulkultur, von Akzeptanzbildung für die Entwicklungsprozesse sowie die Darstellung von Ergebnissen in Form einer Innenwirkung bis in den Unterricht (Identität) und einer guten Außenwirkung. Zur Selbstdarstellung brauchte die Realschule Referenzen beziehungsweise Beurteilungen von zwei Unternehmen und/oder Organisationen, die den Schulprozess und die Ergebnisse beurteilten und bewerteten.

Was in der Wirtschaft längst bekannt und erprobt ist, ist für Schulen noch weitgehend Neuland: Corporate Identity. Nicht erst seit PISA sind neue Kooperationsformen zwischen Lehrern, Schülern und Eltern ebenso wie schulische Selbstgestaltung sowie ein professionelles Schulmanagement ein Thema der deutschen Bildungspolitik. Die Anforderungen, die an Schulen in dieser Zeit der strukturellen Veränderung gestellt werden, können nur durch Kooperation und Innovation erfüllt werden - durch eine ganzheitliche Corporate Identity, die alle unterschiedlichen Ansätze und Maßnahmen zu einer pädagogischen Identität zusammenfasst. Bei dem CI-Wettbewerb für Schulen ging es deshalb darum, ganzheitliche Schulkonzepte als eine grundlegende Basis zur pädagogischen Profilierung zu bewerten. (jkr)

RON - RHEINPFALZ ONLINE, 17. Jun. 2003


Unsere Initiativen rund um BORIS, die uns diesen Preis gebracht haben