BORIS  - Pressekonferenz Nr. 2  --------
Keiper und Realschule setzen weiter auf "BORIS"
OTTERBERG: Berufliche Orientierung soll durch Zusammenarbeit verstärkt werden

Die Presse wird informiert
Die Presse wird informiert

BORIS-Resümee von Bernd Knipper
BORIS-Resümee von Bernd Knipper, Leiter Personalförderung Fa. KEIPER GmbH & Co

Dank der Schulleitung
Chr. Schönauer-Gragg, Schulleitung, erläutert die Kooperation in Wort, Ton und Bild

Gemeinsame MN-Aktivitäten
Gemeinsame MN-Aktivitäten - Rück- und Ausblick von Walter Schaaf, MN-Lehrer

Schule-Wirtschaft -  Aktivitäten und Ergebnisse
Schule-Wirtschaft - Aktivitäten und Ergebnisse - David Vogel, Wirtschafts- u. Sozialkundelehrer

Anschließend gemeinsames Kulturprogramm
Anschließend gemeinsames Kulturprogramm: Besichtigung der Ottersberger Abteikirche...

Kulturprogramm
... und der schönen Altstadt

Gespräche
Am Abend: Gemütliches Beisammensein...

Gespräche
... mit vielen Gesprächen zwischen Lehrkräften, Ausbildern und Abteilungsleitern Ohne Worte
Bilder sagen mehr als Worte... 
 

"BORIS" soll keine Eintagsfliege sein, die Kooperation zwischen der Realschule Rockenhausen und der Firma Keiper noch lange Zeit bestehen. Hinter "BORIS" steht die "Berufliche Orientierung regionaler Initiative zur Schulprofilentwicklung", die von beiden Einrichtungen getragen wird.

In Otterberg trafen sich nun Vertreter der Schule mit Verantwortlichen von Keiper zu einem Meinungsaustausch.

Seit Jahren arbeite die Firma Keiper sehr eng mit verschiedenen Schulen im früheren Schulbezirk Rockenhausen zusammen; dabei stehe die Realschule Rockenhausen an oberster Stelle, so Bernd Knipper, Leiter der Personalförderung bei Keiper.

Christiane Schönauer-Gragg, Konrektorin der Realschule, betonte die Notwendigkeit von Kontakten zur freien Wirtschaft schon alleine im Hinblick auf eine spätere Vermittlung von Schulabgängern in Ausbildungsberufe. Durch gegenseitiges Verständigen bestünden reibungslose Kontakte zwischen den beiden Einrichtungen.

Ausbilder und Auszubildene informieren in der Realschule über die Berufsbilder der Ausbildungsberufe bei Keiper und Schüler absolvieren bei Keiper ein Berufspraktikum. Keiper arbeite auch mit anderen Schulen eng zusammen, Auszubildende kommen nicht nur von Realschule und Gymnasium, sondern auch von der Hauptschule oder der IGS, sagte Knipper. "Wir sind für alle Schulen offen", so Bernd Klein, Leiter der Lehrwerkstatt, der noch nie einen Bewerber für ein Praktikum abgelehnt habe, sofern es zeitlich in den normalen Ausbildungsablauf passt.

Die enge Zusammenarbeit gehe über das Berufsleben hinaus, sagte Schönauer-Gragg. Bei gleichen Zielen und Interessen schaffe die Schule den Grundstock, die Vervollständigung müsse im beruflichen Alltag erreicht werden. Die Anfänge von "BORIS" gingen bis in das Jahr 1993 zurück, das Angebot wurde von Jahr zu Jahr immer weiter ausgebaut. Geboten werde im Rahmen dieser beruflicher Orientierung ein Orts- und Lehrerwechsel mit einem Einblick in die verschiedenen Berufe, die bei Keiper zu finden sind. So wurde die Arbeit sowohl am Amboss als auch am Computer, in der Lehrwerkstatt oder im Technologiezentrum Kaiserslautern deutlich. Gespräche werden nicht nur am Unternehmertag geführt, sondern bei allen Zusammentreffen von Lehrern und Ausbildern.

Gerne erinnere sich das Kollegium an den letztjährigen ersten Preis des Kultusministeriums für die Qualität schulischer Arbeit, der in Zusammenarbeit mit Keiper erreicht wurde. Für Keiper gäbe es eine klare Berufsorientierung und nach den Worten von Knipper hätten es schon Realschüler bei Keiper zum Abteilungsleiter gebracht.

Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen auch den Austausch von Schülern. Keiper bietet verschiedene Ausbildungsplätze. Angefangen bei den kaufmännischen Berufen über die Informationstechnologie bis hin zu technischen Zeichnern und im handwerklichen Bereich von den Werkzeugmechanikern bis hin zu Energieelektronikern; im Werk Rockenhausen werden z.Zt. 78 Auszubildende und 18 Umschüler durch sieben Ausbilder betreut.

Das Wahlpflichtfach Mathematik und Naturwissenschaften ist die Grundlage für die Kooperation, so Lehrer Walter Schaaf. Aus der Erfahrung heraus regte er eine Ausweitung des Bereiches Pneumatik an, das die Schülern sehr interessiere. Rückmeldungen aus dem Betrieb gehen in die Lehrerkonferenz ein und hätten bei der Unterrichtsgestaltung einen hohen Stellenwert. Mit all den Kenntnissen gingen die Schüler viel bewusster in den Ausbildungsbetrieb, betonte Lehrer David Vogel. (osw)

 

RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 17. Jun , 03:45 Uhr

RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 17. Juni 2002

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