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Unterrichtsgang - langweilig? ...diesmal nicht!
Die Schüler
und Schülerinnen der 10a und 10b hatten die Chance, nach Ramstein auf die Air
Base zu fahren. Dies ermöglichten Frau Schönauer-Gragg und Frau
Böttger, die Englischlehrerinnen der 10ten Klassen.
Aber zuerst mussten wir
Einsatz zeigen, und zwar im Internet. Wir bekamen Fragen, die zu den
zwei Flugzeugen gestellt wurden, die wir besichtigen sollten. Über
diese gab es eine Homepage im World Wide Web, dort suchten wir in
Dreiergruppen die Antworten und schickten diese je per E-Mail an
unsere Lehrerinnen. Einen Preis sollte jeweils die Gruppe bekommen,
die die korrekten Antworten hatten und die wenigsten Englischfehler
vorwiesen. Die 10a hatte noch einen Schwierigkeitsfaktor mehr,
nämlich die Zeit.
Am Dienstag, den 11.04. ging
dann schließlich unsere Reise los. Mit Personalausweis (oder
Klassenfoto!) und genügend Dollar im Gepäck machten wir uns im Bus
auf den Weg nach Ramstein. Während der Fahrt wurden die Gewinner der
Internet-Rallye bekannt gegeben. Den Siegern winkte ein freies Essen
im Bowling-Center. Auch die Verhaltensregeln bei den Amerikanern
wurden uns im Bus nahe gebracht, z. B. kein Fotografieren etc.
Schließlich kamen wir an und
unsere Augen wurden immer größer. Wir sahen amerikanische Autos,
Amerikaner und dann die großen Flugzeuge! Zwei dieser Flugzeuge
sollten wir uns nun betrachten. Zuerst gingen wir zu der C-130
Hercules. Diese wird zum Transport von Fallschirmspringern und
Kampftruppen eingesetzt. Die Pilotin (Major Salmon) stellte uns ihre
Besatzung vor, die uns für Fragen zur Verfügung stand. Eine
Führung ins Cockpit der Maschine ermöglichte man uns auch. Wir waren
hellauf begeistert, übten uns am Öffnen der Notfalltüren,
begutachteten die Toiletten für weilbliche und männliche Passagiere
und fühlten uns wie die Helden im Cockpit.
Dann ging es weiter zu einem
kleineren Lear Jet, der C-21A . Dieser wird zu Beförderung VIPs
(wichtiger Menschen) eingesetzt. Bei dieser Maschine darf man als
Pilot keine Platzangst haben, da alles etwas kleiner und enger ist.
Als alle unserer Fragen beantwortet waren und wir langsam Hunger
bekamen, sind wir ins Bowling-Center gefahren. Dort bekamen wir
Bowlingschuhe und wurden auf die 16 Bahnen, die uns zur Verfügung
standen, aufgeteilt. Einige von uns - so stellte sich heraus -
bowlten hervorragend. Es gab z. B. mehrere von uns, die 3 oder 4
Strikes hintereinander warfen.
Um 14 Uhr machten wir uns
auf den Heimweg, und im Bus wurden die neuen und interessanten
Eindrücke diskutiert, auch die Bowlingerfolge kamen nicht zu kurz.
Außerdem gab es nochmals einen Quiz mit verschiedenen Fragen
zu dem an diesem Tag Gesehenen - natürlich mit kleinen
Preisen (amerikanische Ostereier etc.).
Dies war ein sehr
informativer und schöner Ausflug gewesen, daher möchte ich mich im
Namen aller 10ten, die mit gefahren sind, bei Frau Schönauer-Gragg,
Frau Böttger und Frau Bogler bedanken.
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Jasmin

Der Lear Jet-Pilot

Die Bowling-Bahn

Noch ein Strike...
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