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usical Dackel Toni & Co - Pressebericht v. 07.02.2001

Eine Koproduktion von Theater-AG, Big Band und Orientierungsstufenchor

40 Realschüler begeistern drei Mal mit Musical Theater in der Realschule, Theater auf Zoar und in der Rockenhausener Grundschule - dreimal Theater in positivem Sinne für 40 Realschüler. Mit dem Musical "Dackel Toni oder Wo ist die Wurst versteckt?" begeisterten die Mitglieder einer Theater-AG, der Big-Band [im Foto] und des Unterstufenchors bei drei Aufführungen.

Ein Lieferwagen voller Requisiten und Instrumente setzte sich zum Pflegeheim Zoar in Marsch. Den Heimbewohnern wurde mit dem Mini-Musical eine besondere Freude bereitet.

Im voll besetzten Saal der Cafeteria ließen sich die Heimbewohner von der Spielfreude der Realschüler anstecken und dankten mit begeistertem Applaus.

Eine gelungene Begegnung von Behinderten und Nicht-Behinderten war geschaffen, um Brücken zu bauen im natürlichen Umgang miteinander und Berührungsängste auf spielerische Weise abzubauen.

Unter Leitung der Realschullehrerinnen Hilde Schneider und Renate Bechter waren vier verschiedene Szenen als Coproduktion von Theater-AG, Big-Band und Unterstufenchor (links im Bild) mit viel Liebe und Enthusiasmus einstudiert worden.

 

 

Fiktiver Ort des Geschehens war ein Hinterhof in Großrockenstadt, stilecht ausgestattet mit echten Mülltonnen...
..., die sich zum großen Vergnügen des Publikums plötzlich zum Mülltonnen-Boogie in Bewegung setzten.

Im ersten Bild verbreitete ein Metronom Angst und Schrecken unter den Kindern,

weil es, als Paket verpackt, seine Funktion aufnahm.

"Keine Leiche, keine Bombe" wurde dabei musikalisch vom Unterstufenchor und der Big-Band intoniert. Ein Spielzeugauto in Kinderhand, ferngesteuert, gab in der zweiten Szene seinen Geist auf.

Achtlos in den Mülleimer geworfen, verwandelten sich fünf Mülltonnen plötzlich in Boogie tanzende Monster. "Das glaubt mir kein Schwein!" intonierten Big-Band und Chor.

Ein Bild, zu schade für den Sperrmüll, regte die Fantasie der Kinder in der dritten Szene an.

Ein Dialog mit einem Echo endete in der Erkenntnis:

Freiheit für das Echo! Nieder mit dem Wiederholungszwang! 
Die vierte Szene überraschte mit Kindern im Katzen- oder Krähen-Gewand.
[noch mehr Katzen...]
Dackel Toni, der Themengeber, ...
...erschien mit einer gestohlenen Salami.
Katzen und Krähen "buhlten" um sie.

In seiner Verzweiflung versteckte Toni die Wurst in einem Mülleimer.

Nutznießer dieser Aktion war schließlich der Müllmann, der die Tonne abholte und "ausräumte".

Mit viel Liebe zum Detail spielten die Realschüler ihre Rollen, gekonnt unterstützt vom Chor und der zwölfköpfigen Big-Band.

Jung und Alt dankten mit herzlichem Applaus, denn das, was die jungen Akteure boten, war Schultheater, das sich sehen lassen konnte. (wp)


RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 7. Feb. 2001 (Fotos aus eigenem Archiv)