ressebericht - Nov. 2005 |
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Die BusSchule kommt in die Realschule nach Rockenhausen Schulkinder werden nur selten auf die künftige Busfahrt zur Schule vorbereitet. Richtiges Verhalten im Bus ist nicht angeboren, es muss erlernt und geübt werden. Um abenteuerliche Fahrten mit dem Bus zu vermeiden, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH (ORN) das Projekt "Clever mit dem Bus fahren" an. |
Die BusSchule kam vergangene Woche direkt in die fünften Klassen der Realschule:
Im Klassenzimmer stellten Schülergruppen vorgegebene Alltagsszenen im und am Bus nach. Im Rollenspiel werden mit den Kindern gemeinsam die richtigen Verhaltensweisen erarbeitet. Die Kinder waren aufgefordert, über ihre Erfahrungen bei der Schülerbeförderung im Alltag zu berichten.
Zum Praxisteil ging's dann ab zum Bus. Beim "Verhalten an der Bushaltestelle" lernten die Kinder, warum sie einen gewissen Abstand von der Bordsteinkante einhalten müssen. Gezeigt wurde auch, in welchem Bereich sie vom Busfahrer nicht gesehen werden, weil sie im "toten Winkel" stehen. Der BusTrainer von der ORN bewies den Kindern, dass es viel schneller und vor allem auch sicherer geht, wenn alle Fahrgäste sich beim Ein- und Aussteigen an Regeln halten, denn bei der Demonstration einer "Drängelrunde" wird immer mehr Zeit benötigt. Er erklärte ihnen auch, wie die Notausstiege funktionieren, der Nothammer zu handhaben ist und was die angebrachten Schilder im Bus bedeuten. Bei der anschließenden Fahrt lernten die Kinder u. a. die Fliehkraft beim Bremsen oder beim Kurvenfahren kennen.
Das Gelernte wurde im letzten Teil der BusSchule im Gespräch mit den Kindern nachbereitet, um auf noch bestehende Probleme eingehen zu können.
Die Fünftklässler wie auch ihre betreuenden Lehrerinnen und Lehrer waren mit viel Spaß dabei, die Schülerinnen und Schüler verhalten sich ab jetzt sicherlich bewusster im Straßenverkehr.