P

ressebericht - 11. Mai 2004


Realschüler diskutiert mit Wirtschaftsminister Clement

ROCKENHAUSEN: Realschüler bei Clement

Rund 1.700 Besucher kamen am 6. Mai 2004 zum Kaiserslauterer Aktionstag von TeamArbeit für Deutschland, bei dem das Thema Ausbildung dominierte. In der Fruchthalle präsentierten sich einen Tag lang zahlreiche Unternehmen, Projekte und Initiativen, die sich in und um Kaiserslautern für mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze einsetzen.

Prominenteste Gäste waren Bundeswirtschafts- und arbeitsminister Wolfgang Clement, Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit sowie die rheinland-pfälzische Arbeitsministerin Malu Dreyer.

Unter anderem präsentierte sich auch die Realschule Rockenhausen auf zweifache Weise:

Im Workshop "Kooperation Schule und Wirtschaft" stellte Schulleiterin Christiane Schönauer-Gragg gemeinsam mit dem Leiter der Personalförderung der Fa. KEIPER GmbH & Co KG, Christoph Bauer, die seit Jahren andauernde Kooperation zwischen den beiden Organisationen dar. Zahlreichen Interessenten aus Unternehmen, Kammern uns Schulen wurde das aus dem Bundesprojekt BORIS (Berufl. Orientierung - Regionale Initiativen zur Schulprofilentwicklung) hervorgegangene Kooperationsprojekt dargestellt. Eine Kooperation, bei der viele verschiedene Gremien auf beiden Seiten beteiligt sind und die sich nicht nur auf wenige Personen bezieht. Fazit des Workshops war, dass überall dort ein Beitrag für erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche geleistet wird, wo Eigeninitiative sowie Vernetzung möglichst vieler - also von Elternhaus, Schule und Unternehmen - zum Tragen kommt.

   


Workshop "Kooperation Schule und Wirtschaft": Chr. Schönauer-Gragg und Chr. Bauer (KEIPER)

Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsminister Clement
Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsminister Clement (Richard Schmidt: 2. v. rechts)

Des Weiteren “getraute” sich Richard Schmidt, Schüler der Klasse 10b, im "Schülertalk" gemeinsam mit 3 Kaiserslauterer Schülern auf dem Podium mit Minister Clement und Ministerin Dreyer Fragen rund um seine Ausbildungsplatzsuche sowie der Berufsorientierung an der Realschule Rockenhausen zu beantworten. Aber auch dem Minister selbst stellte Richard, der nach mehreren Versuchen einen Ausbildungsplatz bei der Kreissparkasse Kaiserslautern gefunden hatte, Fragen.

So fragte er den Minister beispielsweise, wie er als quasi alleiniger Spitzenpolitiker und Gegner der Ausbildungsplatzabgabe diesen Standpunkt weiterhin vertreten wolle. Der Minister berief sich darauf, dass gerade Spitzenpolitiker im Land Rheinland-Pfalz ebenfalls für Alternativen kämpften und für gemeinsames Handeln plädierten. Ein gemeinsames Foto mit Minister für das eigene Portfolio war der krönende Abschluss des für einen Schüler doch etwas aufregenden Nachmittags.
 

 Quelle: Wochenblatt, 11. Mai 2004