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ressebericht: Schulsanitätsdienst
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Mit Sicherheit in die Zukunft - Schulsanitätsdienst an der Realschule
ROCKENHAUSEN: Spezialisten für blutende Nasen und verstauchte Knöchel
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In Pausen und auf Schulveranstaltungen: Der Schulsanitätsdienst ist immer da
Foto des Teams
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An Schulen pulsiert das Leben. Und wo Leben ist, da fließt auch Blut. Manchmal leider im wörtlichen Sinn: Jedes Jahr ereignen sich mehr als eine Million Schulunfälle.
Um die Sicherheit an ihrer Schule zu verbessern, hat die Realschule Rockenhausen in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz einen Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen. Den Anstoß dazu gaben die beiden Zehntklässlerinnen Alexandra Uhrig und Kristina Walter, die die Schulleitung auf einen solchen Dienst aufmerksam machten. Im ersten Schulhalbjahr konzentrierten sich die beiden mit ihrem Team auf die Vorbereitung, Ausbildung der Schüler, das Einrichten eines Sanitätsraumes und die Information an die Lehrer.
Heute besteht das erst seit 2 Wochen aktive Schulsanitätsteam aus neun hochmotivierten, tatkräftigen Schulsanitätern: Alexandra Uhrig, Kristina Walter, Stefan Graefen, Kathrin Stoll und Nicole Geib aus den Klassen 10 sowie Dennis Secker, Patrick Unger, Jan Christmann und Fabian Gillmann aus den Klassen 7. Alle haben vor ihrem "Dienstbeginn" den zeitaufwändigen Erste-Hilfe-Kurs belegt und erfolgreich absolviert, denn nur wer etwas sicher kann, dem vertraut man sich dann später auch an!
Nun verarzten sie gekonnt, was an Verletzungen anfällt: Von Nasenbluten und Kopfschmerzen über Schnitt- und Schürfwunden bis hin zu Prellungen und sogar leichten Verbrennungen. Und natürlich führen sie auch genau Protokoll über das, was an Verbandszeug, Pflastern, Salben usw. während ihrer Schicht der Erste-Hilfe-Tasche entnommen wird. Richtig! Wie die Profis schieben auch die "Schulsanis" Schicht. Jede Pause sind zwei Schulsanitäter im Sanitätsraum und verarzten Verletzte, die zu ihnen kommen, gehen aber auch auf den Schulhof, um zu helfen. Aber nicht nur das. In jedem Raum der Realschule hängt ein genauer Plan, wo man einen Schulsanitäter auch während des Unterrichts finden kann.
Doch wer denkt, wenigstens nachmittags müssten die "Schulsanis" doch mal frei haben, der irrt gewaltig! Jeden Dienstag treffen sie sich gemeinsam mit der betreuenden Lehrerin, Frau Kunze, zu einer Sanitäts-AG, in der sie den Bestand ihrer Erste-Hilfe-Tasche prüfen, ergänzen und Neues dazu lernen. Und an den Schulveranstaltungen sind sie natürlich auch nicht weit. Das Sanitätsteam wird bei den Bundesjugendspielen, bei der Jubiläumsfeier der Schule, bei der Entlassfeier der zehnten Klassen und an vielen anderen Nachmittagen im Einsatz sein und sein Bestes tun, alle zu versorgen.
Bei so viel Engagement und Elan kann man der Lehrerin, Frau Kunze, nur zustimmen, wenn sie immer wieder betont, dass sie sich kein besseres Team wünschen könnte- doch natürlich sind auch "neue Sanitäter" immer herzlich willkommen.
Den Schülerinnen und Schülern macht der Sanitätsdienst sichtlich Spaß und die Schule profitiert von der Erhöhung der Sicherheit, die dieses vom Jugendrotkreuz und dem DRK-Kreisverband unterstützte Projekt bedeutet.
Barbara Hener, Klasse 9a
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