rstes gemeinsames Schulfest |
Pressebericht
"Volles Haus" im neuen Pausenhof: das erste gemeinsame Schulfest der Realschule, der IGSMR und der Schule am Donnersberg.-FOTO:NOBI |
ROCKENHAUSEN: Realschule, IGSMR und
Sonderschule feiern Pausenhof
"Was ist denn bloß heute im Schulzentrum los?", mag so mancher Autofahrer gedacht haben, der am Freitag gegen 17 Uhr in diesem Bereich eine Parkmöglichkeit suchte und nach Abfahren aller Parkplätze feststellen musste, dass er keine Chance hatte, eine zu finden. |
Des Rätsels Lösung: Zum ersten Mal haben die Integrierte Gesamtschule Schulmodell Rockenhausen (IGSMR), die Realschule Rockenhausen und die Schule am Donnersberg ein gemeinsames Sommerfest gefeiert. Die Schulleitungen hatten den Vorschlag von Landrat Winfried Werner aufgegriffen, aus Anlass der Neugestaltung des gemeinsamen Schulhofs, dort auch gemeinsam ein Sommerfest zu feiern.
"Ich begrüße die Schülerinnen und Schüler der Realschule, ebenso deren Eltern, Großeltern und Verwandten sowie die Lehrerinnen und Lehrer ganz herzlich zu unserem gemeinsamen Fest", sagte Rektor Harald Dechent von der Förderschule und die Leiterin der Realschule, Christiane Schönauer-Gragg, begrüßte die Kinder, Lehrer und Gäste der IGSMR, während Direktor Rolf Koch von der IGSMR die Schüler der Förderschule sowie deren Angehörige willkommen hieß. Ihr besonderer Gruß galt der Kreisbeigeordneten Luise Busch sowie dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Rockenhausen, Christian Angne, den Repräsentanten des Schulzweckverbandes und Schulträgers.
Auch die Schülervertreterinnen und -vertreter der drei Schulen begrüßten die Anwesenden und wünschten einen angenehmen Nachmittag im rappelvollen Pausenhof des Schulzentrums. Die kleinen Artisten vom "Circus Peperoni" starteten mit Akrobatik, Jonglage und Einradfahren das Programm auf der Bühne. Anschließend unterhielt die Big-Band der Realschule. Südafrikanischer Tanz, Cha-cha-slide zum Mitmachen, Ehrungen der Too-Ball-Gewinner, Rope-Skipping sowie die Verlosung der Gewinner der Spielstraße standen danach auf dem Programm. Die IGSMR-Band "Schneggedance" spielte am Schluss des offiziellen Teils. "Da wird mir ja schon allein vom Zugucken schwindlig", war eine oft gehörte Äußerung am "Astronautentrainer", und doch fanden sich immer wieder Mutige, die das Gerät ausprobierten und es auch ganz fröhlich und guter Dinge wieder verließen.
Der Bolzplatz glich einem mittelalterlichen Turnierplatz, doch kamen die Ritter nicht hoch zu Ross in die Schranken gesprengt, sondern als echte "Ritter der Pedale" hoch zu Rad und versuchten, mit ihren stumpfen Lanzen möglichst viele Ringe zu stechen. Auch an den diversen Spielstraßen herrschte Hochbetrieb. Doch waren an diesem schwülen Nachmittag die Getränkestände ganz besonders umlagert und die fleißigen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, schnell genug den dringend benötigten Nachschub herbeizuschaffen. Natürlich nutzten auch ehemalige Schüler und Lehrer die Gelegenheit, anlässlich des Sommerfestes wieder einmal bei ihrer früheren Schule vorbeizuschauen, ehemalige Schüler und Kollegen zu begrüßen und sich wieder einmal mit ihnen zu unterhalten. Vor allem eine Reihe junger Frauen und Männer, die im Frühjahr dieses Jahres an der IGSMR ihr Abitur abgelegt hatten, waren gekommen, um die Gelegenheit zu nutzen, die ehemaligen Lehrer und Mitschüler zu treffen.
"So ein gemeinsames Fest ist eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennen zu lernen und alte Vorurteile abzubauen", meinte eine Elternvertreterin und ein Lehrer sagte, dass die Schulen auch im Schulalltag viel öfter zusammenarbeiten sollten. "Das gemeinsame Sommerfest sollte zur ständigen Einrichtung werden", war oft zu hören. Ob das allerdings so kommen wird, hängt wohl auch maßgeblich von denen ab, die die bestimmt nicht einfache Organisation der Großveranstaltung zu bewältigen hatten und von ihren zahlreichen Mitarbeitern, die buchstäblich "im Schweiße ihres Angesichts" dafür sorgten, dass es allen Besuchern gut ging. (bus)
RON - RHEINPFALZ ONLINE, 17. Jun. 2003