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ressebericht: SUCHTVORBEUGUNG durch REALSCHÜLER
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Pubertät, das ist die Zeit, in der die Eltern schwierig werden!
Deshalb bleiben Sie in Kontakt zu Ihrem Jugendlichen, besonders, wenn es um das Thema Sucht geht!
Bereits zum dritten Mal veranstaltete die
Realschule Rockenhausen ein Schülermultiplikatorenseminar zum Thema
"Suchtprävention" "Auf der Suche nach . . ." von der Landeszentrale
für Gesundheit.
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Das Tankmodell erkärt die Entstehung von Sucht Mehr Fotos
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Von den 8. und 9. Klassen ausgewählten Schüler-Vertreter fuhren in der Projektwoche mit der Suchtpräventionsbeauftragten Petra Marx zu einem ‚Schülermultiplikatorenseminar' in die Jugendherberge Steinbach. Das Programm geht davon aus, dass Jugendliche sich stärker von Meinungsführern einer Clique als von Erwachsenen beeinflussen lassen, deswegen ist es Aufgabe der Schülermultiplikatoren, von ihnen ausgewählte Inhalte des Seminars an ihre Mitschüler in den Klassen weiterzugegeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in der Schulungsphase sehr interaktiv und haben zwischenzeitlich ihre Multiplikatorenarbeit in den Klassen durchgeführt.
Ein weiterer Punkt bei der Arbeit der Multiplikatoren ist die Planung und Durchführung eines Elterninformationsabends zum Thema Suchtprävention. Unter obigem Montto lud die Realschule Rockenhausen nun zu diesem Informationsabend für Eltern in die Donnersberghalle ein.
Durch den ersten Teil des Programms führten die Realschüler auf abwechslungsreiche Art und Weise.
In kurzen, wechselnden Sequenzen, in die die Eltern mit einbezogen wurden, ging man gemeinsam das Thema Sucht an. Das "Tankmodell" erklärte auf sehr anschauliche Art die Entstehung von Sucht, was von den Zuschauern mit großem Applaus bedacht wurde. Anschließend brachten die Schüler in einem familiennahen Rollenspiel den Eltern ihre Erwartungen näher. Etwas zum Erstaunen der Erwachsenen tauchte hier das Bedürfnis nach einer festen Rahmenvorgabe durch die Eltern auf. Die Findung dieser Grenzen sollte allerdings nicht willkürlich geschehen. Die Jugendlichen wollen, dass die Eltern mit ihnen im Gespräch bleiben und sich für ihre Probleme interessieren. So können Grenzen gefunden werden, die beidseitig akzeptiert werden. Blinde Verbote rufen nur Trotz hervor und sind meistens ein Ergebnis, das zwischen Tür und Angel entsteht. Die Schüler beschlossen ihren Einsatz mit dem Wunsch an die Eltern, sich etwas mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen.
Zu Beginn des 2. Teils erklärte die Suchpräventionsbeauftragte der Schule, Petra Marx, das Suchtpräventionskonzept der Realschule Rockenhausen. Dieses sieht ab Klasse 5 jährlich eine aufbauende Informations- bzw. Erlebnisphase zu dem Thema Suchtvorbeugung in allen Klassen vor und wird an der Realschule bereits seit einigen Jahren aktiv betrieben.
Als Fachkraft und Spezialist zum Thema stand auch Herr Dr. Lenhardt, Leiter der Fachklinik Michaelshof, sowohl den Eltern als auch den Jugendlichen Rede und Antwort. Mit reger Anteilnahme nutzten die Zuschauer die Gelegenheit, sich die unterschiedlichsten Fragen zum Thema Sucht beantworten zu lassen.
Zufriedene Gesichter zum Abschied hatten bestimmt den Gedanken:
Pubertät, das ist die Zeit, in der die Eltern verstehen lernen können.
(pmx)
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