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amsteinbesuch - Kubus Projekt "Native Speaker"



Geschrieben von Sebastian Krzyek und Joshua Müller, Kl. 7c

Mit Klick auf ein Bild kann es einzeln angeschaut werden Alles begann mit dem Kubus Projekt "Native Speaker" das die Realschule seit 2004 uns Schülern anbietet.

Frau Schönauer-Gragg und ihr Mann, der selbst ein "Native Speaker" (ein amerikanischer Muttersprachler) ist, und Frau Böttger organisierten für ihre KUBUS-Kurse etwas ganz Besonderes, einen Tagesausflug nach Ramstein auf die "Air Base".


Am Donnerstag den 12.05.05 nach Schulschluss ging es los. Wir trafen uns am Busbahnhof, dort erwartete uns ein etwas sehr keiner Bus, aber er reichte doch aus, um alle Teilnehmer samt Frau Bolt und Frau Böttger mitzunehmen. Die beiden waren unsere Begleitpersonen. Wir hatten großes Glück, denn das Wetter spielte mit, ich glaube wir waren alle sehr aufgeregt. Es ist ja schon etwas ganz Besonderes, die Air Base" zu besuchen.

Nach ca. 50 Minuten Fahrt war es endlich soweit, unsere Spannung erreichte fast den Höhepunkt, wir waren an der Eingangskontrolle der "Air Base" angekommen. Wir hatten Gelegenheit, uns mit dem stillen Örtchen vertraut zumachen, bevor dann unsere Reiseführerin Frau Beavers zu uns in den Bus kam. Sie war eine sehr nette und sympathische Frau, die zu unserem Glück nicht nur Englisch sprechen konnte, sondern auch die deutsche Sprache beherrschte. Nachdem sich alle wieder eingefunden hatten, ging es los, unser Bus startete und fuhr in die "Air Base".

Bei unserer Rundfahrt sahen wir die Wohnanlagen, wo viele Amerikaner und ihre Familien wohnen. Natürlich konnten wir nicht ganze Base besichtigen, da die Anlage eine Gesamtfläche von 1600ha (entspricht 1600 Fußballfelder) hat. Frau Beavers machte uns mit vielen Zahlen vertraut. So z. B. erklärte sie uns, dass auf der Base 4000 Personen wohnen und es 1750 Wohnanlagen gibt. Allein für die Renovierungen an den ganzen Gebäuden wurden erst kürzlich über 4.000.000 _ investiert. Viele Prominente wie z. B. Bill Clinton, Arnold Schwarzenegger usw. waren schon auf der "Air Base". Kurz vor unserem Besuch war Laura Busch, die Ehefrau vom derzeitigen Präsidenten George W. Busch, zu Besuch auf der Base. Insgeheim hatten wir ja gehofft, die Dame zu Gesicht zu bekommen, aber dem war nicht so.

Bei unserer Rundfahrt hielten wir an einer riesigen Landebahn, aber leider startete kein Flugzeug und es landete auch keins. Na ja, war nicht so schlimm, dafür wurden wir bei unserem nächsten Haltepunkt der Rundfahrt nicht enttäuscht. Wir fuhren zu einem Standort eines Flugzeuges Namens " C-5 Galaxy" . Wir hatten schon während unseres Projekts versprochen bekommen, die C-5 Galaxy zu besichtigen, jetzt wurde das Versprechen eingelöst. Voller Neugierde und Aufregung liefen wir zu dem Flugzeug. Jedoch war es uns strengstens verboten, Bilder von der Flugbahn und den Flugzeugen zu machen. Durch eine heruntergelassene Treppe bestiegen wir das Flugzeug von der linken Seite aus. Das Flugzeug ist eines der größten Transportflugzeuge der Welt. Es ist 75,5m lang, 19,84m hoch und hat eine Flügelspannweite von 67,89m. Frau Beavers erklärte uns, dass der Lagerraum des gigantischen Flugzeuges bis zu 100 VW Käfer oder 277.000 Büchsen Bier lagern kann. -Wahnsinn- Die maximale Ladeleistung dieses Giganten beträgt 122.472 Kilogramm und das ganze Flugzeug selbst wiegt insgesamt 348.818 Kilogramm.

Man glaubt es kaum, aber dieser Koloss wird nur von einer Crew aus 7 Personen (Pilot, Kopilot, 2 Bordmechanikern und 3 Ladepersonen) geflogen. Für 77 Personen sind Sitzplätze vorhanden. Der Preis für ein so ein Flugzeug ist gigantisch wie das Flugzeug selbst. Er beträgt satte 152,8 Millionen Dollar. Zum Schluss unserer Flugzeugexpedition durften wir uns auch mal so fühlen wie ein echter Pilot. -Super-

Wir durften das Cockpit besuchen. Nachdem wir die vielen Schalter, Knöpfe, Aufschriften und Lämpchen gesehen hatten, war uns doch etwas schwindelig, und es stellte sich so manchem die Frage, welcher Knopf, zu welcher Zeit, ein Pilot bedienen muss. Als Laie, eigentlich unvorstellbar. Dies wird uns sicher noch lange beschäftigen. Um uns dann auf andere Gedanken zu bringen, konnten wir uns noch den oberen Teil des Flugzeuges genauer ansehen. Zu besichtigen gab es einen Schlafraum, eine kleine Küche und die Passagiersitze. Es war für uns alle sehr beeindruckend, die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei und wir mussten das schöne Flugzeug zum Bedauern von uns allen, wieder verlassen.

Als wir alle in unserem Bus saßen, erwartete uns die nächste Überraschung. " Frau Schönauer-Gragg" war gekommen, trotz vollem Terminplan machte sie es doch möglich und überraschte uns. Mit einem freudigen "Hallo" begrüßten wir unsere "Chefin" . Da unsere Zeit sehr begrenzt war, mussten wir schon an den nach Hauseweg denken.

_ Wir waren alle sehr traurig _ Frau Beavers verabschiedete sich und wir verließen die Base. Nun machte sich bei allen ein großes Hungergefühl bemerkbar, als wir dann noch einen Burger King sahen, wollten wir alle " Pommes und Burger" . Trotz Zeitmangel ermöglichte Frau Schönauer-Gragg auch dies, mit Hilfe ihres Mannes, er musste für jeden das Gewünschte besorgen. Auf einem Parkplatz vor der " Air Base" machten wir dann eine Rast und aßen unsere Pommes und Burger.

Somit hatte unser Reiseausflug einen schönen Abschluss. Der Abschied von Ramstein viel uns allen sehr schwer, wir wären gerne noch länger geblieben. _ Doch wie schon erwähnt, war unsere Zeit begrenzt. _ Und wenn es am Schönsten ist, sollte Schluss sein. Es war ein "Super -tolles Erlebnis" .

Auf diesem Weg wollen wir uns alle bei Frau Schönauer-Gragg, Frau Böttger und Frau Bolt und natürlich Herrn Gragg, für die viele Arbeit und Bemühungen, die dadurch entstanden sind, recht herzlich bedanken. Wir werden diese besonderen Stunden so schnell nicht vergessen.

_ Danke _

Geschrieben von Sebastian Krzyek und Joshua Müller, Kl. 7c - Mai 2005