Zweck des Praktikums ist es, Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufswelt zu bieten und ihnen damit den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. Schulleiter Alfons Denig erläuterte den Eltern, dass im vergangenen Jahr von 96 Realschul-Absolventen 63 die gewünschte Lehrstelle bekommen haben. Die restlichen 33 setzen ihre Schulbildung an einem Gymnasium fort. In Zeiten der hohen Jugendarbeitslosigkeit ist es also auch im vergangenen Jahr allen Realschulabsolventen gelungen, die gewünschte Lehrstelle zu erhalten oder aber ans Gymnasium zu wechseln. Vom Praktikum verspricht sich Schulleiter Denig außerdem eine zusätzliche Motivation der Schülerschaft, auf einen guten Realschulabschluss hinzuarbeiten und zum . Endspurt" der zehnten Klasse anzusetzen. Denig berichtete von zahlreichen Rückmeldungen von Ausbildungsleitern großer Betriebe, bei denen Realschülerinnen und -schüler nach wie vor in hohem Ansehen stehen, die notwendigen Schlüsselqualifikationen mitbringen sowie lernfähig, leistungsorientiert und teamfähig sind.
Dank ging an Realschullehrerin Ulla Bußweiler, die schon viele Jahre die Organisation des Betriebspraktikum in der Hand hat, Kontakte zu Industrie und Handwerk pflegt und auch das Amt der Berufsberaterin in der Realschule innehält.
Herr Schwarznau vom Arbeitsamt in Kaiserslautern informierte die Eltern über die derzeitige Lehrstellensituation, die zwar sehr ernst, aber nicht aussichtslos ist. Schwarznau ist seit 20 Jahren gern gesehener "Gast" an der Realschule, übernimmt er doch den Berufwahlunterricht der neunten Klassen in regelmäßigen Abständen, lädt diese zur Berufsberatung an das Berufs-Informations-Zentrum (BIZ) ein oder berät alle Zehnklässler bei Fragen zur Berufswahl Es ist auch mit seiner umsichtigen Beratung zu verdanken, dass die Realschule durch ihre Berufsorientierung sowie ihre unterrichtliche Verbindung von Theorie und Praxis ihren Absolventen gute Chancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ermöglicht.
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