Frau Kless   Zahlen und Fakten
...des Streitschlichter-Projektes an der Realschule Rockenhausen
Stand: Juli 2005

Projektwoche Januar 2000: 8 Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse machen in 5 Tagen ihre ersten Erfahrungen mit dem Thema Streitschlichtung. Das Projekt wird von der Mediatorin und Trainerin Maria-Theresia Kless begleitet.
Tag der offenen Tür 2000 Präsentation des Streitschlichter-Projektes mit Rollenspielen
Gesamtkonferenz Sept. 2000 Vorstellung des Projektes durch die Streitschlichter-Gruppe und ihrer Trainerin. Beschluss der Gesamtkonferenz, das Projekt in der Realschule fest zu etablieren. Realschullehrerinnen Frauke Sensen und Annette Stutzmann erklären sich bereit, an dem Projekt teilzunehmen.
Oktober 2000 Antrag auf finanzielle Unterstützung an das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz sowie Antrag auf finanzielle Unterstützung an die Kreisverwaltung Donnersberg
Projektwoche Januar 2001: Weitere Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen werden zu Streitschlichtern ausgebildet. Ab jetzt wird - bei Gelegenheit - Streit geschlichtet - noch ohne detailliertes Konzept.
Tag der offenen Tür 2001: Präsentation des Streitschlichter-Projektes Eine Fragebogenaktion zeigt, dass das Projekt von Eltern und Schülern unterstützt wird.
Februar 2001: Mit 2 Pressemitteilungen macht die Realschule ihr Streitschlichterprojekt publik. Die Kreisverwaltung Kirchheimbolanden sagt große finanzielle Unterstützung zu. Ein erneuter Antrag auf Zuschuss wird ans Bildungsministerium in Mainz gestellt. Den benachbarten Schulen wird angeboten, im Sinne einer Vernetzung an der Lehrerausbildung teilzunehmen. Die Grundschule beteiligt sich an dem Projekt.
Ab März 2001: Lehrerinnen-Ausbildung: Frauke Sensen-Dennerle und Anette Stutzmann beginnen gemeinsam mit 2 Lehrerinnen der Anne Frank-Grundschule die Konfliktmoderatorenausbildung durch Mediatorin Kless. Im 2. Halbjahr 2001 ergänzen und schließen die Schüler und Schülerinnen ihre Ausbildung ab.
Ab Aug. 2001: Im neuen Schuljahr 2001/2002 nehmen aufgrund des erarbeiteten Konzeptes zur konkreten Umsetzung an der Realschule die ausbildeten Streitschlichter und Streitschlichterinnen Realschule als Arbeitsgemeinschaft "Streitschlichtung" ihre Arbeit auf. Schüler und Eltern werden informiert.
Okt. 2001: Landrat Werner überreicht den ausgebildeten Schüler- und Lehrer-Streitschlichtern von Realschule, Grundschule sowie kath. Kindergarten Urkunden.
Januar 2002: Gemäß dem Konzept wird in der Projektwoche die "3. Generation" Streitschlichter ausgebildet - ca. 10 Fünft- und Sechstklässler. Zusammen mit Frau Kless und Frau Sensen-Dennerle wird auch ein Videofilm erstellt. Rollenspiele am Tag der offenen Tür sollen die Mediatorenarbeit der Öffentlichkeit zeigen. Alle Streitschlichter erhalten ein Beiblatt zum Zeugnis.
Februar 2002: Nach einem halben Jahr Probelauf wird das Konzept im Februar 2002 evaluiert und  ergänzt / geändert etc. Die Streitschlichter erhalten ihren eigenen Raum und sind ab sofort in Pausen Ansprechpartner mit festen Zeiten.
ab Mai 2002: In einer AG-Stunden werden Probleme durchgesprochen, außerdem werden Streitschlichter-Schüler- sowie Lehrerforen im Donnersbergkreis eingerichtet, um durch die Vernetzung eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
ab August 2003: Die Streitschlichter- AG-besteht weiterhin, Termine finden jedoch nur noch nach individuellem Wunsch und meist nachmittags statt.
ab Januar 2004: Ein weiterer Schritt zur Vernetzung aller an der Schule tätigen selbstwirksamen Schülerinnen ist die schulinterne Lehrer- und Schülerfortbildung im Rahmen des von Vodafone gesponserten Projekts BUDDY. Zunächst findet ein Lehrertraining zu "Schüler-Coaching" statt.
ab September 2004 Es folgt das Schülertraining "Schüler helfen Schüler". Das Streitschlichter-Konzept wird zu Buddy-Projekten erweitert: Zehntklässler betreuen NachmittagsschülerInnen oder "Klassenfit" (bei dem sich Schüler gegenseitig in den Pausen helfen)


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