GESUNDHEITSAMT AKTUELL: SARS-COV-2 - 31. JuLi

    Bitte beachten Sie: Diese Seite wird nur aktualisiert, wenn uns Änderungen gemeldet werden.

    Informationen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten (Hier geht es zum Merkblatt)

    Die Zehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (10. CoBeLVO) vom 25. Juni 2020 bestimmt in § 19, dass Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in das Land Rheinland-Pfalz in einem Risikogebiet (gemäß Robert Koch Institut) aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Weiter sind sie verpflichtet, unverzüglich nach Einreise das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

    Bitte verwenden Sie für Ihre Meldung der Einreise aus einem Risikogebiet die  Formulare Einreisemeldung und Meldung Symptomentwicklung. Die Quarantäne kann  unter Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verkürzt werden. Das ärztliche Zeugnis muss folgendes beinhalten:

    • Es muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst worden sein.  
    • Es muss einen negativen PCR-Test bezüglich COVID-19 bezeugen, der folgenden Anforderungen entspricht.  Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.  
    • Der Test muss in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein.  
    • Der Test muss nachweislich in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor durchgeführt worden sein (beispielsweise Akkreditierung nach ISO 15189, ISO/IEC 17025 oder Ernennung zum WHO-COVID-19-Referenzlabor).

    Wichtige Hinweise:

    Das Ärztliche Zeugnis ist für 14 Tage, nach der Einreise, aufzubewahren. Falls jedoch innerhalb der 14 Tage nach Einreise Krankheitszeichen im Sinne einer COVID-19-Erkrankung auftreten, sind die Reiserückkehrer verpflichtet, dieses unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden.  Weitere Informationen zu den Quarantäneregeln finden Sie hier: https://corona.rlp.de/de/themen/quarantaeneregeln/

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    Im Donnersbergkreis ist aktuell keine aktive COVID-19-Erkrankung bekannt. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Landkreis 138 bestätigte Infektionen registriert, 132 Erkrankte sind wieder genesen, 6 Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    Unsere Bemühungen zeigen Erfolg - weiter so!

    Diese Entwicklung darf nicht als Entwarnung verstanden werden - im Gegenteil. Sie zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen und Einschränkungen erfolgreich waren und wir deshalb nicht nachlassen dürfen. Ihrer Disziplin ist es zu verdanken, dass sich die Zahl der Neuinfektionen im Donnersbergkreis stetig reduziert hat.

    Wenn wir uns und unsere Mitmenschen weiterhin durch das Tragen von Masken und Abstand schützen, Hygiene einhalten und nach Möglichkeit große Menschenmengen vermeiden, bleiben uns im Donnersbergkreis hoffentlich auch künftig schwerwiegende Einschränkungen erspart.

    Wir dürfen auch nicht vergessen, dass von einer gewissen Dunkelziffer auszugehen ist. Das heißt, Menschen können infiziert sein, ohne es zu wissen - und können so das Coronavirus ungewollt verbreiten.

    Daher gilt: Abstand halten - Hygieneregeln einhalten - Maske auf.

    Die Zahlen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Verbandsgemeinden:


    Registrierte bestätigte Infektionen
    Davon genesen
    Verstorben
    VG Eisenberg
    34
    30
    4
    VG Göllheim
    29
    28
    1
    VG Kirchheimbolanden
    32
    32

    VG Nordpfälzer Land
    25
    24
    1
    VG Winnweiler
    18
    18

    Donnersbergkreis gesamt
    138
    132
    6

    Im Vergleich mit Land und Bund stellen sich die Fallzahlen im Donnersbergkreis wie folgt dar (Stand 31.7.2020):
    (da der Donnersbergkreis nur rund 75.000 Einwohner hat, werden die Zahlen auf 100.000 EW hochgerechnet)

    Donnersbergkreis:          184 Fälle/100.000 EW
    Rheinland-Pfalz:              183 Fälle/100.000 EW
    Deutschland:                    250 Fälle/100.000 EW

    Auch wenn im Donnersbergkreis seit Wochen keine Neuinfektion nachgewiesen wurde, dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Mehrere massive Ausbrüche im Bundesgebiet und im Ausland zeigen, dass die Ansteckungsgefahr bei engem Kontakt, mangelnder Hygiene und in geschlossenen Räumen weiterhin groß ist. Steigen die Zahlen zu sehr an, müssen Lockerungen zurückgenommen werden, im schlimmsten Fall droht ein erneuter Lockdown. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage sind die Obergrenze, so haben es Bund und Länder beschlossen. Für den Donnersbergkreis mit 75.000 Einwohnern liegt die Schwelle dementsprechend bei 38 - so viele hatten wir in der Hochphase Ende März zu verzeichnen. Sobald unsere Fallzahlen in die gelbe Zone hineinreichen, befinden wir uns für unsere Verhältnisse wieder in einer kritischen Situation, die es sehr genau zu beobachten gilt. Die Grafik verdeutlicht die Anzahl der in den vergangenen 7 Tagen hinzugekommenen Fälle.

     

    Falls Sie sich krank fühlen:

    Ihr erster Ansprechpartner – per Telefon! – ist immer Ihre Hausarztpraxis. Diese entscheidet über den nächsten Schritt, z. B. ob Sie sich in der Praxis vorstellen sollen oder zur Testung ins Abstrichzentrum überwiesen werden.

    Bitte beachten Sie: Wegen eines Termins im Abstrichzentrum werden Sie vom Westpfalzklinikum kontaktiert.

    Sollte Ihre Hausarztpraxis nicht erreichbar sein, steht Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (Tel. 116 117) zur Verfügung. Zudem ist die rheinland-pfälzische Hotline "Fieberambulanz" unter der 0800 – 99 00 400 rund um die Uhr für Sie da.

    Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes (Tel. 06352 – 710-500) ist montags und donnerstags zu den Dienstzeiten der Kreisverwaltung besetzt: Mo von 8-12.30 Uhr und von 14-16 Uhr, Do von 8-12.30 Uhr und von 14-18 Uhr. 

    Merkblatt des RKI "COVID-19 - bin ich betroffen und was ist zu tun?"


    Informationen für Bürgerinnen und Bürger

    Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Seit Ende Februar gibt es bestätigte Fälle des Coronavirus (SARS-CoV-2) auch in Rheinland-Pfalz. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Aktuell ist die Anzahl der neu übermittelten Fälle rückläufig.

    Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird durch das Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

    Eine frühzeitige Identifikation von Verdachtsfällen und das konsequente Management von Kontaktpersonen sind essentiell, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Wichtig ist, dass die Bevölkerung die angeordneten Schutzmaßnahmen einhält. Das heißt: Sozialkontakte vermeiden. Wo das nicht möglich ist: mindestens 1-2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten und Mund-Nasen-Schutz tragen. 

    Reisen


    Information for travellers entering Germany and list of international risk areas.

     


    Einhaltung häuslicher Quarantäne

    Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass häusliche Quarantäne unbedingt einzuhalten ist. Das gilt zwingend für die formal angeordnete, aber auch für die empfohlene Quarantäne. Wer die Anordnung oder Empfehlung des Gesundheitsamtes missachtet, gefährdet Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten. Es können Personen darunter sein, für die eine Erkrankung mit dem Coronavirus lebensgefährlich sein könnte. Auch Jüngere gehören aufgrund von chronischen Krankheiten möglicherweise zur Risikogruppe, ohne dass man es ihnen ansieht. Für Menschen in häuslicher Quarantäne gilt: Das Haus bzw. der eigene Garten dürfen nicht verlassen werden. Angehörige oder Bekannte sollten um Erledigungen gebeten werden. Wer darauf nicht zurückgreifen kann, meldet sich bitte beim Gesundheitsamt.

    Die Hinweise des Robert-Koch-Instituts bei häuslicher Quarantäne finden Sie hier.


    NÜTZLICHE LINKS




     Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts

    telefonische Auskunft

    Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet, das von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter folgenden Nummern erreichbar ist: Telefon-Hotline zum Coronavirus  030 - 346 465 100.

    Auch das Land Rheinland-Pfalz hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet: 0800 - 575 8100, die von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15 Uhr erreichbar ist.