GESUNDHEITSAMT AKTUELL: SARS-COV-2 - 19. Oktober

    Bitte beachten Sie: Diese Seite wird nur aktualisiert, wenn uns Änderungen gemeldet werden.

    Corona-Testmöglichkeiten im Überblick (Stand 24. August 2020)

    Aufgrund der sehr dynamischen Situation ändern sich die Bestimmungen zu Corona-Tests zurzeit kurzfristig. Eine kleine Übersicht soll etwas Klarheit bringen:

    • Menschen mit Symptomen wenden sich telefonisch an ihre Hausarztpraxis. Dort werden sie über Testmöglichkeiten und die nächsten Schritte informiert.

    Für Reiserückkehrer hat der Bund folgende Regelungen getroffen:

    • Jede Person, die aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kann sich binnen 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.
    • Einreisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise kostenlos testen zu lassen. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich die Einreisenden selbst bis zu 14 Tage zu Hause isolieren (häusliche Quarantäne). Es besteht Meldepflicht beim Gesundheitsamt - auch bei negativem Testergebnis!

    Für weitere Informationen hat die Kassenärztliche Vereinigung einen „Wegweiser“ erstellt:
    https://www.kv-rlp.de/patienten/wegweiser-coronavirus/

    Informationen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten (Hier geht es zum Merkblatt)

    Die Elfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (11. CoBeLVO) vom 16. September 2020 bestimmt in § 19, dass Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in das Land Rheinland-Pfalz in einem Risikogebiet (gemäß Robert Koch Institut) aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Weiter sind sie verpflichtet, unverzüglich nach Einreise das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

    Bitte verwenden Sie für Ihre Meldung der Einreise aus einem Risikogebiet die  Formulare Einreisemeldung und Meldung Symptomentwicklung. Die Quarantäne kann  unter Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verkürzt werden. Die Pflicht zur Meldung beim Gesundheitsamt besteht weiter. Das ärztliche Zeugnis muss folgendes beinhalten:

    • Es muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst worden sein.  
    • Es muss einen negativen PCR-Test bezüglich COVID-19 bezeugen, der folgenden Anforderungen entspricht:
      - Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. 
      - Der Test muss in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein. 
      - Der Test muss nachweislich in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor durchgeführt worden sein (beispielsweise Akkreditierung nach ISO 15189, ISO/IEC 17025 oder Ernennung zum WHO-COVID-19-Referenzlabor).

    Wichtige Hinweise:

    Auch mit ärztlichem Zeugnis besteht die Pflicht, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Das ärztliche Zeugnis ist für 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren. Falls jedoch innerhalb der 14 Tage nach Einreise Krankheitszeichen im Sinne einer COVID-19-Erkrankung auftreten, sind die Reiserückkehrer verpflichtet, dieses unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden.  Weitere Informationen zu den Quarantäneregeln finden Sie hier: https://corona.rlp.de/de/themen/quarantaeneregeln/

    Weiterhin  gilt: Abstand halten - Hygieneregeln einhalten - Maske auf!

    Mit dem Ende der Reisezeit und den damit verbundenen Neuinfektionen wird deutlich: Wir müssen das Coronavirus weiterhin ernst nehmen und dürfen beim Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln nicht nachlassen!

    Wenn wir uns und unsere Mitmenschen durch das Tragen von Schutzmasken und Abstandhalten schützen, auf Hygiene achten und nach Möglichkeit große Menschenmengen vermeiden, bleiben uns im Donnersbergkreis hoffentlich auch künftig schwerwiegende Einschränkungen erspart.

    Die Zahl der Menschen, bei denen aktuell eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, hat sich seit dem letzten Berichtstag leicht erhöht. Aktuell sind im Landkreis 20 Neuinfektionen bestätigt. 15 Personen kommen aus der Verbandsgemeinde Eisenberg, jeweils 2 aus den VGs Kirchheimbolanden und Winnweiler sowie 1 aus der VG Göllheim. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen liegt jetzt bei 211, davon gelten 182 Personen als genesen. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben.

                                                       
    registrierte bestätigte Infektionen
    davon genesen
    verstorben
    VG Eisenberg
     78
    58
    5
    VG Göllheim
     36
    32
    3
    VG Kirchheimbolanden
     36
    34

    VG Nordpfälzer Land
     26
    25
    1
    VG Winnweiler
     35
    33
    Donnersbergkreis gesamt
    211
    182
    9

    Im Vergleich mit Land und Bund stellen sich die Fallzahlen im Donnersbergkreis wie folgt dar (Stand 19.10.2020):
    (da der Donnersbergkreis nur rund 75.000 Einwohner hat, werden die Zahlen auf 100.000 EW hochgerechnet)

    Donnersbergkreis:           281 Fälle/100.000 EW (7-Tagesinzidenz = 22,6)
    Rheinland-Pfalz:               334 Fälle/100.000 EW
    Deutschland:                    440 Fälle/100.000 EW


    Der drastische Anstieg der Neuinfektionen im Bundesgebiet und im Ausland zeigt, dass die Ansteckungsgefahr bei engem Kontakt, mangelnder Hygiene und in geschlossenen Räumen weiterhin groß ist. Steigen die Zahlen zu sehr an, müssen Lockerungen zurückgenommen werden. 

    Falls Sie sich krank fühlen:

    Ihr erster Ansprechpartner – per Telefon! – ist immer Ihre Hausarztpraxis. Diese entscheidet über den nächsten Schritt.

    Sollte Ihre Hausarztpraxis nicht erreichbar sein, steht Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (Tel. 116 117) zur Verfügung. Zudem ist die rheinland-pfälzische Hotline "Fieberambulanz" unter der 0800 – 99 00 400 rund um die Uhr für Sie da.

    Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes (Tel. 06352 – 710-500) ist montags und donnerstags zu den Dienstzeiten der Kreisverwaltung besetzt: Mo von 8-12.30 Uhr und von 14-16 Uhr, Do von 8-12.30 Uhr und von 14-18 Uhr. 

    Merkblatt des RKI "COVID-19 - bin ich betroffen und was ist zu tun?"


    Informationen für Bürgerinnen und Bürger

    Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt.

    Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle war in Deutschland seit etwa Mitte März bis Anfang Juli rückläufig, seitdem nimmt die Fallzahl stetig zu.

    Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird durch das Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen sehr hoch. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

    Eine frühzeitige Identifikation von Verdachtsfällen und das konsequente Management von Kontaktpersonen sind essentiell, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Wichtig ist, dass die Bevölkerung die angeordneten Schutzmaßnahmen einhält. Das heißt: Sozialkontakte vermeiden. Wo das nicht möglich ist: mindestens 1-2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten und Mund-Nasen-Schutz tragen. 

    Reisen


    Information for travellers entering Germany and list of international risk areas.

     


    Einhaltung häuslicher Quarantäne

    Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass häusliche Quarantäne unbedingt einzuhalten ist. Das gilt zwingend für die formal angeordnete, aber auch für die empfohlene Quarantäne. Wer die Anordnung oder Empfehlung des Gesundheitsamtes missachtet, gefährdet Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten. Es können Personen darunter sein, für die eine Erkrankung mit dem Coronavirus lebensgefährlich sein könnte. Auch Jüngere gehören aufgrund von chronischen Krankheiten möglicherweise zur Risikogruppe, ohne dass man es ihnen ansieht. Für Menschen in häuslicher Quarantäne gilt: Das Haus bzw. der eigene Garten dürfen nicht verlassen werden. Angehörige oder Bekannte sollten um Erledigungen gebeten werden. Wer darauf nicht zurückgreifen kann, meldet sich bitte beim Gesundheitsamt.

    Die Hinweise des Robert-Koch-Instituts bei häuslicher Quarantäne finden Sie hier.


    NÜTZLICHE LINKS




     Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts

    telefonische Auskunft

    Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon eingerichtet, das von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter folgenden Nummern erreichbar ist: Telefon-Hotline zum Coronavirus  030 - 346 465 100.

    Auch das Land Rheinland-Pfalz hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet: 0800 - 575 8100, die von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15 Uhr erreichbar ist.