Corona-Beratung für KMU und Freiberufler

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) einschließlich Freiberuflern können Beratungen in Anspruch nehmen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil gefördert werden. Corona-betroffene KMUs sollen so bei der Entwicklung von Maßnahmen unterstützt werden, mit denen sie die wirtschaftlichen Folgen für ihr Unternehmen begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufstellen können.

    Die Fördermittel werden direkt an das beratende Unternehmen ausgeschüttet, sodass das betroffene Unternehmen in keinerlei Vorleistung treten muss. Oft unterstützt der ausgewählte Berater auch bei der Antragsstellung und hilft somit schon bei dem lästigen "Formularkrieg".

    Antragsberechtigt sind Unternehmen, die bereits gegründet sind. Beratungen vor einer Gründung können nicht mit diesem Programm bezuschusst werden. Die Bundesländer bieten jedoch Zuschüsse zu den Beratungskosten und/oder eine kostenfreie Gründungsberatung für die Vorgründungsphase an.

    Dieses neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Die Konditionen gelten befristet bis Ende 2020.

    Informationen und Antragstellung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).