Demenznetzwerk

    Veränderungen des Charakters, Vergesslichkeit oder Depressionen – dies können die ersten Symptome für eine Demenz sein. Und falls es zu der Diagnose Demenz kommt, bedeutet es für die Betroffenen sowie deren Angehörigen eine große Veränderung des alltäglichen Lebens. Man ist ständig auf die Hilfe anderer angewiesen, kann selbstverständliche Aufgaben des täglichen Lebens nicht mehr alleine wahrnehmen. Auch für die Familien ist es eine große Umstellung. Die Aufgaben müssen neu verteilt werden, rund um die Uhr muss man dem Erkrankten zur Seite stehen und betreuen.

    Die Demenzkrankheit entwickelt sich zur sogenannten „Volkskrankheit“. Allein im Donnersbergkreis ist mit rund 1.300 demenzkranken Personen zu rechnen. Bis zum Jahre 2050 werden in Deutschland über drei Millionen Demenzkranke erwartet.

    Um das Leben für die Erkrankten und deren Angehörigen ein wenig zu verbessern und erleichtern bilden sich immer mehr sogenannte Demenznetzwerke. In einem solchen Netzwerk arbeiten verschiedene Organisationen und Einrichtungen zusammen und informieren über verschiedenste Themen rund um Demenz.

    So auch im Donnersbergkreis. Dort wurde im Frühjahr 2015 eine vorbereitende Arbeitsgruppe zu dem Thema Demenznetzwerk gebildet.

    Die Auftaktveranstaltung für das Donnersberger Demenznetzwerk fand am 07.07.2015 in der Kreisverwaltung statt, seit diesem Tag befindet sich das Projekt im Aufbau.

        Die ersten Ziele der Arbeitsgruppe sind:

        • die Erstellung einer Info-Broschüre für den Donnersbergkreis und Umgebung
        • die Entwicklung ambulanter Angebote
        • Einrichtungen zur Prävention und Früherkennung
        • sowie die Erweiterung der Arbeitsgruppe Demenznetzwerk Donnersbergkreis


        Wenn ich einmal dement werde...
        "Denke daran, dass ich nicht alles verstehe,
        doch mehr als du manchmal denkst.
        Und vergiss nicht - mein Herz wird nie dement."


        Weiterführende Informationen: