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Karrieremesse „Pflege & Gesundheit“ in Rockenhausen: Weil wir Pflege brauchen
Zur Begrüßung wandte sich Schulleiter Matthias Frietsch an die Besucherinnen und Besucher. Er hob die Bedeutung der Messe für die berufliche Orientierung hervor: „Diese Pflegemesse stellt für die Schülerinnen und Schüler eine Plattform dar, auf der sie die Chance haben, einen krisensicheren Ausbildungs- oder Arbeitsplatz für die nächsten Jahre kennenzulernen.“
Zugleich appelliert er an die Jugendlichen, vor einer verbindlichen Entscheidung praktische Erfahrungen zu sammeln:
„Bevor Sie sich vertraglich binden, machen Sie unbedingt ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung, um die Herausforderungen dieses Arbeitsplatzes zumindest ansatzweise kennenzulernen. Gerade Altenpflegehilfe, Heilerziehungspflege oder Pflegefachkraft sind sehr anstrengende Berufe – sowohl physisch als auch psychisch.“
Frietsch bedankt sich außerdem bei allen Beteiligten, Organisatoren und Unterstützern der Pflegemesse.
Im Anschluss übergab er das Wort an Landrat Rainer Guth, der die Veranstaltung eröffnete. Er fordert die Besucherinnen und Besucher auf, die Zeit der Messe intensiv zu nutzen:
„Nutzt jede Minute dieser Veranstaltung, um euch zu informieren und um die Personen kennenzulernen, die ihre Berufe und Einrichtungen heute hier präsentieren. In ihnen brennt ein bewundernswertes Feuer, und für viele ist es mehr eine Berufung als ein Beruf. Genau das wünsche ich euch auch.“
Die organisatorische Verantwortung lag in diesem Jahr bei Eva John, der Nachfolgerin der Mitbegründerin der Pflegemesse Gerda Gauer. Sie betont die Bedeutung der Messe für den Bereich Pflege und Gesundheit: Es geht darum, diese wichtige Branche zu unterstützen und aufzuzeigen, welche beruflichen Wege hier möglich sind. Die meisten Besucherinnen und Besucher befinden sich in einem Alter, in dem berufliche Entscheidungen bevorstehen. Ziel ist es daher, zu zeigen, was der Donnersbergkreis und dessen Umfeld in diesem Bereich zu bieten haben – auch vor dem Hintergrund personeller Engpässe in den Pflegebetrieben. Eva John zeigt sich mit den Besucherzahlen sehr zufrieden.
Auch Gerda Gauer freute sich über den Erfolg der Veranstaltung sowie über die zahlreichen Aussteller, die sich trotz Fachkräftemangels die Zeit nehmen, Personal für die Messe bereitzustellen. „Viele der Aussteller beteiligen sich regelmäßig an der Karrieremesse, darunter auch Einrichtungen von außerhalb des Donnersbergkreises. Dies bestätigt die Bedeutung und die Beständigkeit der Pflegemesse“, so Gerda Gauer.
Besucht wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schule Donnersbergkreis, der Integrierten Gesamtschulen Eisenberg und Rockenhausen, der Realschulen plus Rockenhausen, Göllheim, Kirchheimbolanden und Winnweiler sowie des Wilhelm-Erb-Gymnasiums. Darüber hinaus nutzen auch erwachsene Quereinsteiger aus dem Donnersbergkreis die Möglichkeit, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen.
An den Infoständen erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in zentrale Berufsfelder der Pflege und des Gesundheitsbereichs sowie Informationen zu den Voraussetzungen für den Einstieg in verschiedene pflegerische Berufe. Einige Betriebe stellen konkrete Stellenangebote vor, während Bildungsträger über Ausbildungswege informierten.
Neben zahlreichen interessanten Informationen bot die Karrieremesse auch praktische Einblicke. Am Stand der Berufsbildenden Schule Donnersbergkreis konnten Besucherinnen und Besucher eine Blutzuckermessung durchführen lassen. Zudem bestand die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten der Händedesinfektion zu testen. Mithilfe einer Box mit UV-Lampe wurde sichtbar, ob die Desinfektion korrekt durchgeführt worden ist – ein wichtiger Aspekt im Pflegeberuf.
Einen weiteren Einblick in den Pflegealltag bot die Ökumenische Sozialstation Rockenhausen/Winnweiler/Alsenz-Obermoschel. Anhand einer lebensechten Puppe, die auch in der Ausbildung eingesetzt wird, wurde gezeigt, wie Patientinnen und Patienten gewaschen werden, wie Spritzen verabreicht oder ein Stoma gewechselt wird. Außerdem präsentiert die Sozialstation einen Alterssimulationsanzug mit Brille, durch dessen Tragen die Besucherinnen und Besucher die Einschränkungen und Empfindungen älterer Menschen nachvollziehen konnten.

© Jens Rothe

© Jens Rothe

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© Kreisverwaltung Donnersbergkreis
