Medizinische Versorgung der Westpfalz: Landräte Guth, Huber und Leßmeister überzeugen sich von Baufortschritten der Luftrettungsstation bei Dörnbach

Der Neubau in Dörnbach wird vom ADAC getragen. Guth, Huber und Leßmeister betonten bei dem Treffen die hervorragende und ertragreiche Zusammenarbeit zwischen den Kreisen Kaiserslautern, Kusel, und dem Donnersbergkreis. Es gab bei der ursprünglichen Stationierung des Hubschraubers große Hürden zu überwinden - ohne das gemeinsame Wollen und das gemeinsame Handeln der Landräte gäbe es keinen Rettungshubschrauber in der Westpfalz. „Wir haben hier das Motto: ‚Wir machen‘s einfach‘ umgesetzt und haben uns damit für die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern stark gemacht“, so die Landräte.

Landräte Guth, Huber und Leßmeister beim Feuerwehrhaus in Steinbach

Für die Landräte ging es bei dem Ortstermin auch um die Holzbau-Konstruktion der Luftrettungsstation und ihre Anwendung in anderen Bereichen. Der Holzbau hat unter anderem Potential im Bildungsbereich und bei Bauten für Feuerwehren, im Katastrophenschutz, im Zivilschutz und bei Rettungswachen. So folgte auf den Termin in Dörnbach ein Besuch der Landräte in Imsbach bei der Firma Timo Schultz und bei dem Feuerwehrgerätehaus in Steinbach, das ebenfalls als Holzbau-Konstruktion erstellt wurde.

Baubeginn der Luftrettungsstation war im September 2024. Anfang 2025 war die aus Beton gegossene Bodenplatte fertiggestellt. Die Stromversorgung zum Gelände wurde von den Pfalzwerken verlegt. Danach wurden die aus Holzfertigbauteilen bestehenden Wände des Gebäudes erstellt; diese wurden von der Firma CLTECH im IG-Nord bei Kaiserslautern gefertigt. Umgesetzt wird der Bau von der Firma Timo Schultz aus Imsbach. Bei der Planung des Gebäudes wurde Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Kühn Architekten aus Eppelborn (Saarland) haben den zweistöckigen Komplex entworfen und betreuen den Bau. Die Holzbau-Konstruktion ist innovativ und auch im Hinblick auf energetische Anforderungen beispielgebend.

Das Einsatzgebiet des ADAC-Rettungshubschraubers umfasst in der Westpfalz die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern, die Landkreise Kusel und Birkenfeld sowie den Donnersbergkreis. Das Einsatzgebiet für Verlegungstransporte von Klinik zu Klinik, sogenannte Sekundärtransporte, umfasst die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland.

Der Hubschrauber vom Typ Airbus H145, der aktuell im Einsatz ist, ist einer der modernsten Luftrettungshubschrauber weltweit. Er zeichnet sich durch große Flexibilität aus. Neben der Leistungsstärke und Geschwindigkeit kann uneingeschränkt medizinisches Spezialequipment aufgenommen werden, zum Beispiel eine Herz-Lungen-Maschine oder ein Inkubator. Als einer von wenigen Hubschraubern in Deutschland verfügt der „Christoph 66“ über eine Rettungswinde, die im Drei-Mann-Betrieb eingesetzt wird. Vor allem schwerkranke und schwerverletze Patienten werden in dem Hubschrauber versorgt.

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