DigitalPakt Schule 1.0 im Donnersbergkreis erfolgreich umgesetzt: 6.000 Geräte für 10.000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte

In enger Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz und dem Bund konnten im Donnersbergkreis seit 2020 Fördermittel aus dem DigitalPakt 1.0 in Höhe von rund 2,95 Mio Euro zielgerichtet eingesetzt werden. Dabei lag der Fokus zunächst auf dem flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Glasfaseranschlüsse, modernem WLAN und LAN-Netzen in den Schulgebäuden sowie zuletzt auf der Ausstattung von Unterrichts- und Fachräumen mit digitalen Endgeräten. Es wurden zentrale Serverstrukturen modernisiert, Firewalls und Datensicherungssysteme integriert, welche das technische Rückgrat der neuen Schulnetze bilden. Für den Ausbau der Infrastruktur wurden rund 2,2 Mio Euro und für die Ausstattung der Klassen- und Fachräume mit digitalen Tafeln, Beamern und Tablets rund 1,6 Mio Euro aufgewendet.

Profitiert haben gleichermaßen alle weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufsbildenden Schulen in Kirchheimbolanden, Rockenhausen, Winnweiler, Göllheim und Eisenberg. An allen Standorten stehen nun digitale Lernplattformen, Cloud-Lösungen und moderne Präsentationstechnik flächendeckend zur Verfügung.

Für die Betreuung und den IT-Support der Schulen hat der Kreis zusätzlich vier IT-Fachkräfte eingestellt. Damit wird nicht nur die Technik gesichert, sondern auch der pädagogische Einsatz digitaler Medien professionell begleitet. Mit der Übernahme der Schulnetze werden rund 10.000 Schüler und Lehrkräfte sowie mehr als 6.000 Geräte wie Server, PC, Tablets, digitale Tafeln, Access-Points und Switche fachkundig betreut und unterstützt.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit ist der Donnersbergkreis zudem verantwortlich für die fachliche Koordination des IT-Supports des Donnersbergkreises und der Landkreise Kaiserslautern und Kusel. Durch die Einführung einheitlicher Schulnetzsysteme gibt es hier gleiche Standards für einen gemeinsamen Schul-Support. So wird Kompetenz gebündelt und sinnvoll fokussiert, und die Landkreise können zudem nachhaltiger mit Mitteln umgehen.

Lehrkräfte wurden im Donnersbergkreis durch gezielte Fortbildungsangebote des Pädagogischen Landesinstituts und Regionalen Digitalen Kompetenzzentrums Mitte unterstützt, um digitale Medien didaktisch sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.

„Die Investitionen aus dem DigitalPakt sind eine sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler,“ betont Landrat Rainer Guth. „Der Kreis hat zusätzlich zu den Fördermitteln von Bund und Land weitere 900.000 Euro in die digitale Ausstattung unserer Schulen investiert. Wir schaffen damit nicht nur moderne Lernumgebungen, sondern stärken auch die Medienkompetenzen und die berufliche Handlungsfähigkeit junger Menschen im digitalen Zeitalter. Nun gilt es, die Finanzierung auch für die Zukunft auf nachhaltige Beine zu stellen“, so Guth, der sich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedankt, die an der herausfordernden Aufgabe beteiligt waren.

Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts wurde durch eine enge Abstimmung zwischen Schulträger, Schulleitungen, IT-Fachkräften und pädagogischen Fachkräften ermöglicht. Ein zentrales Projektmanagement stellte sicher, dass Zeitpläne eingehalten und Fördermittel effizient eingesetzt wurden.

Mit dem Abschluss der Maßnahmen sieht sich der Donnersbergkreis gut aufgestellt, um den Anforderungen einer zunehmend digitalen Bildungs- und Arbeitswelt gerecht zu werden. Die Schulen verfügen nun über eine nachhaltige digitale Infrastruktur.

Die gemeinsame Zukunftsaufgabe von Schulträger und Schulen liegt auf einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Anpassung an neuen technologischen Anforderungen, was beständig für große finanzielle Belastungen bei den Kommunen sorgen wird.

Damit die Digitalisierung dauerhaft gelingen kann, braucht es eine Verstetigung der finanziellen Unterstützung von Bund und Land. Die Hoffnung der Kommunen liegt deshalb auf einer schnellen Umsetzung des bereits mehrfach angekündigten DigitalPakt 2.0, um Nachbeschaffungen von digitaler Ausstattung zu sichern, Standards zu halten und pädagogische Konzepte gemeinsam weiterentwickeln zu können

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