Erste nachhaltige Luftrettungsstation eingeweiht

Pressemitteilung der ADAC Luftrettung 

Mit dem neuen Luftrettungsstandort wertet die ADAC Luftrettung die regionale Rettungsdienstinfrastruktur entscheidend auf. „Christoph 66“ ist der einzige notarztbesetzte Rettungshubschrauber mit Rettungswinde in Rheinland-Pfalz und besonders im ländlichen Raum oft das einzige Rettungsmittel, das Menschen in Notsituationen eine Notärztin oder -arzt zuführen und wenn nötig in ein Krankenhaus bringen kann.

Auch Landrat Rainer Guth blickte in seiner Ansprache bei der Eröffnung auf die Entwicklung der Luftrettung in der Westpfalz zurück und erinnerte an die gemeinsamen Anstrengungen, die letztlich zur dauerhaften Stationierung des Rettungshubschraubers geführt haben. „Die vergangenen Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie unverzichtbar die Luftrettung für die Menschen in der Westpfalz ist. Umso mehr freue ich mich, dass der Rettungshubschrauber dauerhaft im Donnersbergkreis stationiert ist und mit der neuen, nachhaltig gebauten Station nun optimale Bedingungen für diese wichtige Arbeit geschaffen wurden“, betonte Guth.

Crew und Einsatzgebiet

In Dörnbach sind drei Piloten der ADAC Luftrettung und ebenso viele Notfallsanitäter mit Zusatzqualifikation Winde (TC HHO) beschäftigt. 15 Notärztinnen und -ärzte von der Uniklinik Homburg und dem Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern komplettieren den Personalstamm. Das Einsatzgebiet umfasst die Stadt und den Landkreis Kaiserlautern, die Landkreise Kusel und Birkenfeld sowie den Donnersbergkreis. Für Patientenverlegungen wird der Helikopter in ganz Rheinland-Pfalz eingesetzt. Außerdem fungiert er als offizieller Intensivtransporthubschrauber des Saarlandes. Der tägliche Rettungsbetrieb beginnt mit Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) und dauert bis zum Sonnenuntergang. Alarmiert wird „Christoph 66“ von der Rettungsleitstelle Kaiserslautern. Der hochmoderne Hubschrauber des Typs H145 ist der leiseste seiner Leistungsklasse. Bei Bedarf könnte „Christoph 66“ in Zukunft auch in der Dämmerung oder Dunkelheit Einsätze übernehmen. Im vergangenen Jahr wurden die Crews 1530- mal alarmiert, 112 davon waren Einsätze mit der Rettungswinde. Seit seiner Stationierung in der Westpfalz im Jahr 2019 - zunächst in Eßweiler im Landkreis Kusel und ab 2021 in Imsweiler im Donnersbergkreis, flog der ADAC Rettungshubschraube mehr als 11.000 Einsätze.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit 37 Stationen und bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2023 gibt es die ADAC Telenotarzt gGmbH. Sie ist eine innovative Tochtergesellschaft der ADAC Luftrettung und hat sich auf die Bereitstellung von telemedizinischen Notarztdiensten spezialisiert. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

ADAC Luftrettung gGmbH

Öffentlichkeitsarbeit

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Eröffnung ADAD Luftrettungssation


Eröffnung ADAD Luftrettungssation


Eröffnung ADAD Luftrettungssation


Eröffnung ADAD Luftrettungssation


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Eröffnung ADAD Luftrettungssation


Eröffnung ADAD Luftrettungssation


Eröffnung ADAD Luftrettungssation


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