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Einbürgerungsfeier am 02. Juni 2026: Donnersbergkreis heißt zahlreiche neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger willkommen
Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Brasilien, Dänemark, Ghana, Großbritannien, Indien, Iran, Italien, Kanada, Kosovo, Kroatien, Marokko, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Spanien, Syrien, Tadschikistan, Türkei, Ungarn, Ukraine, USA und Vietnam. Die Erklärungserwerb erfolgte für drei Personen aus den USA. Nach aktuellem Kenntnisstand behalten 62 Eingebürgerte ihre bisherige Staatsangehörigkeit und werden somit Mehrstaater.
Im Mittelpunkt der Feier standen das Bekenntnis zur gemeinsamen demokratischen Zukunft und die Übergaben der Urkunden. Landrat Rainer Guth hieß die Anwesenden als neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger willkommen. Er hielt in seiner Ansprache ein Plädoyer für das bürgerliche Engagement durch ehrenamtliche Tätigkeiten. Mit Blick auf die Geschichte der Pfalz beschrieb Guth die deutsche Fahne als Sinnbild der Demokratie und ging auf die historische Bedeutung von Migration ein. Zuwanderung und Vielfalt seien auch in der Gegenwart wirtschaftlich und gesellschaftlich von großem Wert, so der Landrat.
Silvia König, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration des Donnersbergkreises, betonte in ihrem Grußwort, dass Einbürgerung mehr sei als ein formaler Akt. „Deutschland ist jetzt nicht nur der Ort, an dem Sie leben. Es ist das Land, in dem Sie Rechte haben, Verantwortung übernehmen und Ihre Zukunft gestalten können“, so König. Abgerundet wurde die Feierstunde durch eine Video-Ansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der u.a. dazu aufrief, sich politisch zu engagieren.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch Emily Cai von der Musikschule Donnersbergkreis am Flügel. Cai und ihr Lehrer Niklas Heineke begleiteten die Versammelten während der Veranstaltung auch beim gemeinsamen Singen der Nationalhymne.
