„Hoormann-Stiftung - Kunststiftung im Donnersbergkreis“ mit neuem Vorstand

In den ersten zwei Jahren hat die Stiftung schon einiges auf die Beine gestellt. Die nachhaltige Sichtung und die kunstwissenschaftliche Aufarbeitung der Werke von Hermann und Christine Hoormann ist angelaufen und seit Mitte 2025 werden im Hoormann-Haus Veranstaltungen, darunter Führungen und Auktionen, angeboten. Für die Aktivitäten zeichnet insbesondere die Kunsthistorikerin Annika Treiber, Sammlungsleiterin und Kuratorin des Hoormann-Hauses, verantwortlich. Im Jahr 2026 konnten Veranstaltungsreihen mit Kindern etabliert werden; Führungen und Workshops für Kinder, Familien und Erwachsene sind zumeist schnell ausgebucht.

Dr. Behnke äußert mit Blick auf seine Jahre im Vorstand: „Die Gründung der Stiftung und die ersten Schritte, sie ‚ins Laufen' zu bekommen, bereiteten mir zwei spannende Jahre. Die wichtigste und prägendste Entscheidung dieser Zeit war ohne Zweifel, Annika Treiber die Sammlungsleitung zu übertragen. Mit ihr als Kopf und Herz im Hoormann-Haus kann die Stiftung ihr großes Potenzial entfalten und sichtbar machen. Schon jetzt ist zu spüren, dass Hermann und Christine Hoormann, um die es nach ihrem Tod bald still geworden war, wieder präsent sind und mit ihrem künstlerischen Erbe wahrgenommen werden.“

Landrat Rainer Guth: „Der Einsatz für die Hoormann-Stiftung und für die außergewöhnliche Kunst des Ehepaars Hoormann bleibt für mich eine Herzenssache. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, und unser kulturelles Erbe verknüpfen wir in der Stiftung mit der der künstlerischen Bildung.“ Guth weiter: „Ein großer Dank an Dr. Thomas Behnke für das Engagement in seiner Vorstandstätigkeit in den ersten Jahren der Hoormann-Stiftung. Die Stiftung ist auf einem guten Weg, und daran hat Thomas Behnke einen beträchtlichen Anteil! Mit Prof. Dr. Norbert Willenbacher – wie Behnke ein ehemaliger Schüler von Hoormann am Nordpfalz-Gymnasium – haben wir den Vorstand weiterhin exzellent besetzt. Auf die Zusammenarbeit freue ich mich.“

Prof. Willenbacher: „Für die Hoormann-Stiftung tätig werden zu dürfen ist für mich Zeitreise in die längst vergangene Schulzeit und gleichzeitig Entdeckungsreise in die Welt des Künstlerehepaares Hoormann, die weit über das vordergründig Sichtbare hinausweist.“

Prof. Dr. Norbert Willenbacher leitet seit 2005 das Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik am Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Von 1999 bis 2014 war Willenbacher Mitglied des Stadtrats von Kirchheimbolanden und von 2004 bis 2009 Mitglied des Kreistags des Donnersbergkreises. Seit 2013 ist Willenbacher Koordinator der Kirchheimbolander Friedenstage. Mit Hermann Hoormann verbindet Willenbacher unter anderem, dass er den Künstler und Kunstlehrer zu Schulzeiten am Nordpfalz-Gymnasium in Kirchheimbolanden als Lehrer erlebte. Die Kunst Hoormanns begleitet ihn seither weiter, in einer Konzertvorlesung mit dem Titel „Alles fließt“ wird er am 31.10.2026 im Theater Blaues Haus auf dem Weierhof auf anschauliche Weise Verknüpfungen zwischen Hoormanns Arbeiten und wissenschaftlichen Phänomenen aus seinem Forschungsgebiet präsentieren.


Die Hoormann-Stiftung - Kunststiftung im Donnersbergkreis

Hermann Hoormann (1933-2022) gilt als Vertreter des phantastischen Realismus. Christine Hoormann, geborene Rothfuss (1933-2017), war Keramikerin. Vor allem Hermann Hoormann erwarb sich als Maler und Grafiker überregional hohes Ansehen und stellte europaweit aus. Seit 2024 kümmert sich die vom Künstlerpaar testamentarisch verfügte „Hoormann-Stiftung – Kunststiftung im Donnersbergkreis“ um das Hoormann-Haus und die darin befindlichen Werke. Seit Mitte 2025 wird die Sammlung kunsthistorisch aufgearbeitet. Eine Sammlungspräsentation gibt es bereits, außerdem finden Veranstaltungen, Führungen und Workshops für Kinder und Erwachsene statt. Erste Sonderausstellungen sind ab Mitte 2027 geplant. Auf der der Webseite des Hoormann-Hauses werden aktuell auch mehrere Grafiken zum Kauf angeboten.

Mehr Informationen zur Hoormann-Stiftung und zum Hoormann-Haus gibt es per Mail unter hoormann-haus@web.de oder auf der Webseite www.hoormann-haus.de.

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