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Internet-Förderprogramm abgeschlossen: 489 km Glasfaser verlegt, 2.005 ‚unterversorgte‘ Haushalte im Donnersbergkreis an schnelles Internet angeschlossen
Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts 272,92 Kilometer Tiefbau realisiert. Dabei entstanden 489,29 Kilometer neue Glasfasertrassen sowie 373,28 Kilometer neue Leerrohre. Damit wurde eine Infrastruktur geschaffen, die für Orte und Adressen mit zuvor sehr geringer Verbindungsgeschwindigkeit den heutigen Bedarf abdeckt und die zur weiteren digitalen Entwicklung des Donnersbergkreises beiträgt.
Von den Maßnahmen profitierten seit 2021 insgesamt:
- 2.005 Haushalte
- 58 Unternehmen
- 30 Schulen
- 6 Institutionen bzw. öffentliche Gebäude
Gefördert wurde der Breitbandausbau im „Weiße Flecken“-Programm gemäß der bundesweiten Förderrichtlinien; hier galt ein Gebäude dann als unterversorgt, wenn die Bandbreite weniger als 30 Mbit/s betrug. Das Ausbaugebiet erstreckte sich über 48 Ortsgemeinden und über große Teile des Donnersbergkreises – von Niederhausen bis zum Eiswoog und von Niefernheim bis Teschenmoschel. Das Gesamtvolumen des Projekts belief sich auf rund 15,65 Millionen Euro. Die Finanzierung wurde gemeinsam von Bund, Land, Kreis und Verbandsgemeinden getragen.
Die Umsetzung des geförderten Glasfaserausbaus erfolgte gemeinsam mit der PfalzConnect GmbH. Das Unternehmen war ein wichtiger und zuverlässiger Partner bei der Realisierung des umfangreichen Ausbauvorhabens. Neben PfalzConnect ist von Seiten des Kreises außerdem die stets offene und zielstrebige Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden als Erfolgsfaktor zu nennen. Koordiniert wurde das Gesamtprojekt durch die Wirtschaftsförderung des Donnersbergkreises.
Landrat Rainer Guth stellt fest: „Mit dem Abschluss des Förderprogramms verfügt der Donnersbergkreis über eine deutlich verbesserte digitale Infrastruktur – und zwar da, wo es den Leuten auch etwas bringt. Der Ausbau stärkt die Attraktivität des Landkreises als Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort und schafft Voraussetzungen für weitere Digitalisierungsschritte. Vom ersten Spatenstich in Unkenbach im März 2020 bis zum Projektabschluss im Juni 2026 liegen mehr als sechs Jahre intensiver Ausbauarbeit. Zahlreiche Ortsgemeinden sind nun besser vernetzt, und wir sind bei der Digitalisierung im Donnersbergkreis ein ordentliches Stück weitergekommen. An dem Ziel ‚Turbo-Internet für alle‘ gilt es, weiter zu arbeiten.“
Das Projekt im Rahmen des „Weiße Flecken“ Förderprogramms war während der gesamten Laufzeit von verschiedenen externen Herausforderungen geprägt. Vor allem die Corona-Pandemie führte zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit und Mobilität von Arbeitskräften und erschwerte dadurch die planmäßige Umsetzung einzelner Bauabschnitte. Mit Beginn des Ukraine-Krieges kamen Belastungen durch Lieferengpässe sowie steigende Preise für Baumaterialien hinzu. Eine weitere Herausforderung bestand in der Abstimmung mit privatwirtschaftlichen Ausbauaktivitäten. Reiner Bauer, zuständiger Abteilungsleiter bei der Kreisverwaltung: „Wir freuen uns, dass das Projekt nun gleichwohl ein gutes Ende gefunden hat. Danke allen Beteiligten! Jeder Anschluss an schnelleres Internet ist wertvoll, und 2.000 Anschlüsse machen einen merklichen Unterschied – gerade dort, wo es vor einigen Jahren noch ‚weiße Flecken‘ gab.“
Mit dem Ende des „Weiße Flecken“-Förderprogramms endet der Glasfaserausbau im Donnersbergkreis nicht. Der weitere Ausbau des Kreises wird derzeit eigenwirtschaftlich durch verschiedene Telekommunikationsunternehmen durchgeführt. Neben PfalzConnect engagieren sich insbesondere Deutsche Glasfaser, GlasfaserPlus und Mawacon GmbH beim weiteren eigenwirtschaftlichen Ausbau.
Bei Fragen zum Weiße-Flecken-Programm steht die Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung mit Adeline Weiler, der zuständigen Mitarbeiterin, gerne zur Verfügung. Bei Fragen zum weiteren privatwirtschaftlichen Ausbau des Internets sind die Verbandsgemeinden die staatlichen Ansprechstellen für Bürgerinnen und Bürger.
