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Wie viel Sonne ist eigentlich zu viel für mich, und was ist ein geeigneter Sonnenschutz? Gesundheitsamt zieht Bilanz zu einem Jahr WATCH OUT
Katrin Limbach und Magdalena Friederichs, Leiterinnen des Gesundheitsamts: „Die Sonne ist ganz wunderbar, und jeder soll sie genießen. Zu viel UV-Strahlung kann aber leider ernsthafte Konsequenzen haben. Jedes Jahr erkranken tausende Menschen an Hautkrebs – und mit dem richtigen Sonnenschutz lässt sich da sinnvoll vorsorgen. Dazu geben die WATCH OUT-Tafeln Infos und Hinweise.“

Ein Jahr nach dem Start des UV- und Hitzeschutzprojekts WATCH OUT haben die markanten Hinweistafeln an verschiedenen zentralen Orten ihren Platz im Kreis gefunden. Sie leisten Aufklärungsarbeit in Schwimmbädern, an Grundschulen und Kitas oder an verschiedenen öffentlichen Spielplätzen. Die Tafeln werden vom Gesundheitsamt auch in Aktivitäten rund um den Hitzeaktionstag 2026 eingebunden, u. a. bei „Hitze-Olympiaden“ an Grundschulen in Winnweiler und Obermoschel.
Katrin Limbach und Magdalena Friederichs: „Das Engagement der teilnehmenden Gemeinden war im vergangenen Jahr sehr positiv, und wir freuen uns, wenn die einfachen, alltagstauglichen Tipps von WATCH OUT weiter sichtbar bleiben: Denkt bei der Sonne auch an den UV-Schutz durch Sonnencreme und textilen Sonnenschutz, trinkt ausreichend und bleibt bei starker Sonnenstrahlung nicht zu lange in der prallen Mittagssonne.“
Bei Interesse an weiteren Tafeln, können sich Vereine oder Ortsgemeinden an die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) wenden (Carina Jung, ADP, Tel.: 040 334653-399, E-Mail: jung@adpev.de). Die ADP berät auch gerne zu anderen Möglichkeiten, für den UV-Schutz zu sensibilisieren, wie das bundesweite Projekt „Clever in Sonne und Schatten“, das sich an Kitas und Grundschulen wendet. Auch Gesundheitsmanagerin Emily Becker vom Gesundheitsamt (Tel.: 06352 710-486, E-Mail: ebecker@donnersberg.de) steht gerne für Auskünfte sowie zur Erfassung der Beteiligungen im Kreis bereit.
Mehr zu WATCH OUT
Das Projekt WATCH OUT wurde 2022 von der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) ins Leben gerufen, um Menschen in ihrer Freizeit kurz und verständlich auf effektiveres Sonnenschutzverhalten hinzuweisen. Je mehr Akteure aus dem Bereich Freizeit sich an dem Projekt beteiligen, desto selbstverständlicher wird es, das alltägliche Sonnenverhalten am UV-Index zu orientieren. Das hilft nicht nur, schmerzhaften Sonnenbränden zu entgehen, sondern senkt vor allem das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.
