DRK Rettungshundestaffel Kirchheimbolanden

    Gegründet wurde die Rettungshundestaffel 1994 durch den DRK Ortsverein Kirchheimbolanden. Am 13.04.2000 übernahm der Kreisverband die Einheit und führt diese bis heute weiter.

    Zur Zeit besteht die Rettungshundestaffel Kirchheimbolanden aus drei geprüften, sechs Teams in Ausbildung und einem Helfer.

    Die Ausbildung zum DRK Rettungshundeteam dauert zirka zwei Jahre und ist sehr zeitaufwendig.

    Sowohl der Mensch als auch der Hund müssen gewisse Voraussetzungen erfüllen. So stehen für die Hundeführer mindestens die Ausbildung zum Sanitätshelfer, die Ausbildung BOS Sprechfunk, Erste Hilfe am Hund, Kynologie, Einsatztaktik und die Ausbildung im Umgang mit Kartenmaterial und Kompass an. Der angehende DRK Rettungshund muss einen Rettungshundeeignungstest, bei dem z.B. das Verhalten in außergewöhnlichen Situationen von Prüfern beurteilt wird, bestehen. Am Ende der Ausbildung steht die Prüfung nach DIN 13050. Diese Prüfung muss jedes Team (Hund & Mensch) ablegen, um bei der Suche nach Vermissten eingesetzt werden zu dürfen. Jedoch ist für ein DRK Rettungshundeteam dann nicht Schluss. Nach der Prüfung, ist vor der Prüfung. Alle achtzehn Monate muss die Prüfung im vollen Umfang wiederholt und bestanden werden.

    Die Rettungshundeprüfung nach DIN 13050 entstand in Zusammenarbeit des Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter Samariter Bund, der Johanniter Unfallhilfe, Technischen Hilfswerk und dem Malteser Hilfsdienst. Nur wer den hohen Ansprüche der Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung  für Rettungshundeteams (GemPPO-RHT) gewachsen ist, wird von allen Hilfsorganisationen als einsatzfähiges Team anerkannt. Der Vorteil einer GemPPO ist, dass sich der Einsatzleiter - egal ob Polizei, Feuerwehr oder eine der genannten Hilfsorganisationen - immer darauf verlassen kann, ein nach höchsten Ansprüchen geprüftes Team vor sich zu haben. Denn der Einsatzleiter weiß, die Prüfung nach DIN 13050 beinhaltet neben dem theoretischen Teil für den Hundeführer auch die Beurteilung des Hundes im Bereich Gehorsam, Verweis und die Sucharbeit im Gelände.

    Für die Suche hat das Team zwanzig Minuten, um ein Waldstück von der Größe von 30.000 m² nach einer unbekannten Anzahl Vermisster zu durchsuchen. Nur wer am Ende des Prüfungstages alle ihm gestellten Aufgaben mit Erfolg ablegen konnte, erhält die begehrte Plakette für geprüfte Rettungshundeteams und darf in einer realen Vermisstensuche eingesetzt werden.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann informieren Sie sich doch weiter über die Arbeit einer DRK Rettungshundestaffel. Weitere Informationen erhalten Sie beim Kreisverband Kirchheimbolanden.