Fachtagung für Kitas und Grundschulen

    Für den 14. März hatte das Pädagogische Landesinstitut in Kooperation mit dem Kreisjugendamt zu einer Fachtagung ins Festhaus Winnweiler eingeladen. Die ganztägige Veranstaltung bot Erzieherinnen von 28 Kitas und Lehrkräften von 11 Grundschulen im Donnersbergkreis ein Forum für den fachlichen Austausch.

    Landrat Guth betonte die Bedeutung des Informationsaustausches in der Kinderbetreuung und -bildung, den die „Tandemlösung“ von je einer Fachkraft aus Kita und kooperierender Grundschule garantiere. Diese Netzwerkbildung könne beispielhaft für andere Aufgabenbereiche sein. Bürgermeister Rudolf Jacob sprach die Trägerschaft der VG Winnweiler für sieben Kindertagesstätten und drei Grundschulen an. Die Entwicklung zeige, dass eine enge Verzahnung der Fachkräfte von der Krippe bis zum Abschluss der weiterführenden Schule erforderlich sei.

    Mit ihrem Vortrag „Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenz“ umriss die Psychologin Anne Neugebauer vom Landesinstitut den theoretischen Hintergrund. Die Leiterin der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Eisenberg, Lilli Schmunk, ergänzte die Thematik mit Beispielen aus dem Kita-Alltag. Es folgte der Hauptvortag von Konrektor Oliver Born aus Landau, der anschaulich und lebendig zum Thema „Umgang mit Kindern mit herausforderndem Verhalten“ referierte. Er ermunterte die Anwesenden, problematische Verhaltensweisen ganzheitlicher zu betrachten und die Ziele herauszufinden, die Kinder mit ihrem Verhalten verfolgen. In moderierten Kleingruppen wurde dann noch die effektive Methode der kollegialen Fallberatung erprobt. Aufgrund des großen Interesses und wegen der besonderen Bedeutung eines gelingenden Übergangs von der Kita zur Grundschule sind weitere TandemVeranstaltungen geplant.