Abfallwirtschaft im Kreistag

    In seiner Sitzung vom 12. November hat der Kreistag den Jahresabschluss der Abfallwirtschaft 2017 angenommen und dem Landrat beziehungsweise den Kreisbeigeordneten als potenziellen Vertretern einstimmig Entlastung erteilt. Zuvor war der Jahresabschluss 2017 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüller-mann und Partner aus Mainz vorschriftsgemäß geprüft und uneingeschränkt bestätigt worden.

    Hado Reimringer, Abteilungsleiter der Umweltabteilung, erläuterte ne-ben den Zahlen des Vorjahres auch den Wirtschaftsplan 2019. Für das kommende Jahr wird ein Jahresverlust von 772.445 € erwartet. Zu Buche schlagen unerwartete Mindereinnahmen bei der Verwertung von Papier, Pappe und Kartonage (PPK) und im Bereich der Kleingewerberegelung. Hinzu kommen deutlich gestiegene Kosten für die kürzlich vergebenen Hauptentsorgungsleistungen, also Sammlung, Transport und die teilweise Verwertung von Rest-, Bio- und Sperrmüll. Ob sich diese wirtschaftlichen Entwicklungen auf die Gebührenkalkulation auswirken, wird im kommenden Jahr geprüft.

    In diesem Zusammenhang soll auch untersucht werden, ob eine Kommunalisierung der Abfallwirtschaft für den Donnersbergkreis eine wirtschaftliche Alternative darstellen könnte. Der Kreistag hat zudem auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, den Jahresabschluss künftig bereits bis zum 30. Juni zu prüfen und spätestens am 31. August als Testat vorzulegen.