Aus dem Kreisausschuss

    In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Kreisausschuss einstimmig, die bisherige institutionelle Förderung des Frauenhauses in Höhe von € 20.000 pro Jahr rückwirkend ab 2016 zu erhöhen. Statt der ursprünglich vorgeschlagenen € 25.000 wurde die freiwillige Zuwendung des Kreises auf Vorschlag aus dem Gremium auf € 30.000 angehoben. Nach Vorlage des Jahresabschlusses 2018 soll die Fördersumme laut Landrat Rainer Guth erneut im Kreisausschuss thematisiert werden.

    Man fand ausnahmslos lobende Worte für "die wertvolle Arbeit des Frauenhauses", das seit seiner Gründung 1989 fast 2.000 Frauen und Kindern Schutz gewährt hat. Kostensteigerungen in allen Bereichen und ständig wachsende Fallzahlen führten laut Luise Busch, Vorsitzende des Trägervereins "Frauen helfen Frauen e. V.", dazu, dass sich der benötigte Zuschuss im Vorjahr auf fast € 27.000 belief. Die Landesmittel in Höhe von rund € 100.000 decken laut Busch kaum die Personalkosten. Der Verein ist auf Spenden, Mitgliedsbeiträge und vor allem ehrenamtliches Engagement angewiesen.

    Weitere Beschlüsse betrafen die Schülerbeförderung, die Beschaffung eines flexibel einsetzbaren Fahrzeuges für den Katastrophenschutz und Bauvorhaben. Verabschiedet wurde zudem die Vergabe von Nachsorgemaßnahmen am Deponiekörper in Eisenberg.