Mit "Job Aktiv" im Waldhotel

    „Job Aktiv“ machte es wieder einmal möglich: Junge Leute konnten kürzlich im Waldhotel Eisenberg Wissenswertes zur Ausbildung in Gastronomieberufen erfahren. Organisatorin Gerda Gauer begrüßte beim Ortstermin 20 Schüler/innen von sechs Schulen. Und diesmal war sogar Landrat Rainer Guth mit dabei.

    Hotel-Inhaber Claus Kuhnhardt stellte das Drei-Sterne-Hotel mit 39 Zimmern, großzügigem Restaurant und ca. 20  Mitarbeitern kurz vor. Er kündigte an, den Besuchern später noch Einblicke in die Praxis zu gewähren. Zuvor erklärte der Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands, Alexander Wurster, auf lockere Art viel über gastronomische Berufsbilder und die jeweils dreijährige Ausbildungszeit. „Koch oder Köchin produzieren Geschmackserlebnisse; Restaurant- und Hotelfachleute bereiten den Gästen schöne Momente,“ lautete die Charakterisierung. Ausbildungsinhalte wurden ebenso dargestellt wie Fortbildungschancen und Karrierewege.  Dass die Gastronomie in der Pfalz einen bedeutenden Wirtschaftszweig darstellt, betonte der Landrat und hob den hohen Stellenwert des Handwerks hervor. Weil weltweit immer gegessen und getrunken wird, könne man mit einem Gastronomieberuf kaum arbeitslos werden und international tätig sein, wurde bekräftigt.  

    Man erfuhr, dass im Waldhotel alljährlich Azubis eingestellt werden. Wer noch für dieses Jahr eine Lehrstelle sucht, möge sich schnellstens bewerben, empfahl  Claus Kuhnhardt. Die Art des Schulabschlusses sei zweitrangig, wichtiger die persönliche Eignung und Freunde am Beruf. Ein ordentliches Schulzeugnis, gute Englischkenntnisse und eine gut geschriebene Bewerbung wurden als weitere Voraussetzungen genannt. Der berufliche Infotag war mit einer Art Mini-Praktikum verbunden. Eine 10er Gruppe übte   sich - angeleitet von Mitarbeiterin Jacqueline Eisenberg -  im Falten stilvoller Stoffservietten und dem Herrichten eines ansprechenden Frühstückstischs. Gruppe 2 bereitete derweil zusammen mit dem Küchenchef eine Gemüsesuppe und Flammkuchen zu, die sich dann alle gemeinsam schmecken lassen konnten.