Wirtschaftliche Folgen der Corona-Epidemie

    Für Beschäftigte und Unternehmen hat die Bundesregierung aktuell eine Art Schutzschild beschlossen, der bei der Bewältigung wirtschaftlicher Folgen durch die aktuelle Corona-Epidemie unterstützen soll. Eckpunkte hat der Leiter der Stabstelle Wirtschaftsförderung, Reiner Bauer, skizziert. Für die Beantwortung individueller Fragen steht er unter Tel. 06352 / 710 126 oder per E-Mail an zur Verfügung.

    „Kein gesundes Unternehmen sollte wegen Corona in die Insolvenz gehen, kein Arbeitsplatz sollte verloren gehen.“ Dieser Leitsatz von Bundesminister Peter Altmaier werde auch im Donnersbergkreis verfolgt, betont Reiner Bauer und ergänzt: „Wir setzen uns mit unseren Partnern für die bestmögliche Bewältigung der Corona-Folgen ein. Einige Punkte aus dem Schutzschild der Bundesregierung werden genannt:

    Das Kurzarbeitergeld wird flexibler, Unternehmen können es künftig leichter erhalten, z. B. auch dann schon, wenn zehn Prozent der Belegschaft vom Ausfall betroffen sind. Auch soll die Liquidität von Unternehmen verbessert werden, weshalb Stundungen und/ oder abgesenkte Vorauszahlungen ermöglicht werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge soll aus aktuellem Anlass verzichtet werden. Zusätzlich werden bestehende Programme für Liquiditätshilfen wie die KfW- und ERP-Kredite ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Wichtig in diesem Zusammenhang sei es auch, dass in Berlin eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vorbereitet wird, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in finanzielle Schieflage geraten, erklärt Bauer und kündigt an, künftig fortlaufend über die Präzisierung und Weiterentwicklung der beschlossenen Hilfsmaßnahmen zu informieren.

    Zur weiteren Information hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz ein Serviceportal eingerichtet:

     https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/