Preisträger 2019

    Unter dem Motto „Helfen, weil es Spaß macht - Wir tun was“ haben Landrat Guth und Sparkassenchef Günther Bolinius an fünf ehrenamtliche Initiativen im Bereich Gesundheit und Pflege den Donnersberger Bürgerpreis überreicht. Mit dem Preis würden alljährlich Menschen ausgezeichnet, die eher im Hintergrund agieren und im Sinne der Gemeinschaft wichtige uneigennützige Arbeit tun, ließ der Landrat wissen. In diesem Jahr fiel die Auszeichnung zusammen mit dem Jubiläumsfest zum 50. Kreisgeburtstag. In der Stadthalle in Kirchheimbolanden nahmen die Preisträger vor großem Publikum ihre Dankesurkunden und Geldgeschenke entgegen. Die öffentliche Anerkennung möge die Ehrenämtler zum Weitermachen ermutigen, meinten die Laudatoren.

    Ausgezeichnet wurden:

    • Die Initiative „Eine Stunde Zeit“, die in Winnweiler aktiv ist, um alte, kranke und einsame Menschen zu unterstützen. Jährlich kommen 30 Mitwirkende auf knapp 200 Einsätze.
    • Inge Baumbauer und Elke Saas als Leiterinnen der „Selbsthilfegruppe für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige“. Die Gruppe bietet gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten zum Verarbeiten von Krankheitserlebnissen.
    • das Team des „Cafés Sozialstation“ in Rockenhausen. Hier haben ältere Menschen Gelegenheit, sich 14-tägig in angenehmer Atmosphäre zu treffen und Kontakte zu pflegen.
    • Vera Bernhard-Kinzer als Leiterin des Gesprächskreises Depression in Eisenberg. Sie leitet den Gesprächskreis, der Betroffenen hilft, ihren Leidensdruck zu vermindern, bereits seit 15 Jahren.
    • die Initiative „Senioren helfen Senioren“ aus Steinborn. Hier sorgt seit 2014 ein Dutzend ehrenamtlicher Fahrer dafür, dass Senioren zur Erledigung ihrer Besorgungen per Kleinbus von Steinborn ins Eisenberger Zentrum kommen.

    Die Ehrung wurde mit anspruchsvollen Auftritten der Kreismusischule sowie des neuen Donnersberger Verwaltungschors umrahmt.