Energieziel sogar über-erfüllt

    Das im Jahr 2007 formulierte Ziel, im Donnersbergkreis solle (bezogen aufs Basisjahr 2006) bis Ende 2015 die Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern vervierfacht werden, konnte erreicht und sogar deutlich übererfüllt werden. Am 15. November wurde im Kreistag die Zehnjahresbilanz zum Donnersberger Energiekonzept (DENK) vorgestellt und erntete breite Zustimmung. Für die Zukunft soll nun auf weitere Klimaverbesserung gesetzt werden.

    Das Donnersberger Energiekonzept bezeichnete Landrat Werner als "Erfolgsstory", mit der eine (von manchen belächelte) Vision Realität wurde. Die Berechnung zeige, dass im Jahr 2015 im Landkreis mit rund 463 Millionen Kilowattstunden mehr Strom erzeugt worden ist, als hier verbraucht wurde (gut 411 Millionen kWh). Mit dem Ziel, bei der Stromproduktion vor Ort rechnerische Autarkie zu erzielen, habe man auf einen Mix aus Wind, Sonne und Biomasse gesetzt. Für das Parallelziel Energieeinsparung sei die Bevölkerung mit vielerlei Aktionen sensibilisiert worden, wurde dargestellt. Bei kreiseigenen Gebäuden habe dank energetischer Sanierung der Verbrauch an Heizenergie seit 2001 um 30 % reduziert werden können. Dass der Stromverbrauch im Jahresvergleich kaum gesunken ist, liege im drastisch erhöhten Technikeinsatz an Schulen, hieß es zur Begründung.

    Die klimafreundliche Stromerzeugung aus Windkraft werde von vielen Bürgern mitgetragen, auch wenn sich bei einzelnen Standorten ein Für und Wider ergeben habe, urteilte der Landrat. Atomkraft und fossile Energieträger seien keine gute Alternative. Zu den bislang rund 100 Windrädern (an 10 Anlagen ist der Kreis über die AöR "Energiekonzepte" beteiligt) erwartet Werner keine großen Zuwächse mehr.

    Nach dem Energiesektor Strom wolle man jetzt weitere Aspekte wie z. B. den Verkehrsbereich aufgreifen. In diesem Sinne stimmte der Kreistag dem Verwaltungsvorschlag zu, wonach ein Klimaschutzkonzept für den Landkreis beauftragt werden soll. Das Bundes-Umweltministerium übernehme dabei den Großteil der Projektkosten, wurde mitgeteilt. In der Diskussion bezüglich künftiger Handlungswege fielen Stichworte wie Energiespeicher, Ladestationen für Elektroautos, mehr Verkehr auf die Schiene und Intelligente kommunale Netze.

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